In den vergangenen Wochen führte die Handwerkskammer bei 16 Unternehmen den so genannten Euro-Kassentest durch. Das Ergebnis liegt jetzt vor: Das Fünffache des normalen Wechselgeldbedarfs der Ladenkasse reicht aus, um die ersten Januartage 2002 gut zu überstehen. Die
Das Fünffache des Wechselgelds genügt
Euro-Experten empfehlen außerdem, schon ab kommenden Herbst die bisherigen Preise auf glatte Euro-Preise umzustellen.

Ziel der Simulation war, den Wechselgeldbedarf Anfang 2002 zu definieren. Dann nämlich werden die Kunden noch in D-Mark bezahlen, die Unternehmen müssen das Wechselgeld jedoch in Euro herausgeben. Die Tageseinnahmen in Mark dürfen dann nicht mehr als Wechselgeld verwendet werden. Ob sich der Bedarf allerdings um das 3- bis 70-fache erhöhen würde, wie manche befürchten, sollte der Test untersuchen, der zusammen mit dem Einzelhandelsverband, dem Sparkassenverband und der Landesbank Baden-Württemberg durchgeführt wurde.
Bei den Tests wurde deshalb eine Einnahme- sowie eine Ausgabekasse eingesetzt. Die Einnahmekasse war leer, in ihr wurden die eingenommenen Münzen und Scheine des gesamten Tages gesammelt. Die Ausgabekasse wurde zu Tagesbeginn in der üblichen Menge und Stückelung ausgestattet, aus ihr wurden während des gesamten Tages die Münzen und Scheine entnommen. Die mehrfach notwendige Nachbefüllung wurde festgehalten.
Euro: Tipps aus der Praxis für die Praxis
Damit die Umstellung auf den Euro gut funktioniert
Die Ergebnisse des Euro-Kassentestes sollen die Umstellung von der Mark auf den Euro erleichtern. Hier die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Euro Info Centres bei der Handwerkskammer:
Noch Fragen? Nutzen Sie die Hotline beim Euro Info Centre der Handwerkskammer Region Stuttgart. Tel.: (07.11) 16.57-5.25. Online-Info: www.eic-stuttgart.de
Detaillierte Ergebnisse des Euro-Kassentests entnehmen Sie den Tabellen, die Sie hier herunterladen können:
Ablauf des Euro-Kassentests (25,4 KB)
Ablauf eines individuellen Kassentests (15,8 KB)