Ausbildung
azubi- & studientage 2006
Jugendliche erleben die Berufswelt
Fast 40.000 Besucher kamen am 24. und 25. März zu den Stuttgarter azubi- & studientagen 2006, um sich über die Fülle an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. Der Handwerksbereich überzeugte seine Gäste durch besondere Attraktionen, gute Beratung und ein neues Erscheinungsbild.










Transparentes Erscheinungsbild
Der Handwerksbereich präsentierte sich in diesem Jahr durch ein neues Standkonzept, das die Zusammengehörigkeit der einzelnen Aussteller stärker verdeutlichen sollte. "Das neue Konzept ist sehr gut angekommen. Wir haben Wert darauf gelegt, den Handwerksbereich besonders transparent zu gestalten", so Margitta Burkhardt, Referentin Öffentlichkeitsarbeit der Handwerkskammer über die neue Aufplanung. Wer den Blick vom einen Ende des Ausstellungsbereichs aus schweifen ließ, konnte quer hindurch bis zu dessen anderem Ende sehen.
Lebendiges Handwerk
Und es gab viel zu sehen, denn die Innungen boten ihren Gästen besondere Aktionen. Mit ausreichend Kraft und etwas Glück konnten sich die Schüler am Stand der Schreiner-Innung zum Tagessieger über den längsten Hobelspan küren lassen. Um den schönsten Brezelknoten schwingen zu können, bedarf es jedoch einiger Übung. Die Auszubildenden am Stand der Bäcker-Innung zeigten, worauf es dabei ankommt. Mit österlichen Süßigkeiten lockte die Konditoren-Innung. Eine Menschentraube scharte sich am Stand der Schule für Farbe und Gestaltung. Wer wollte, konnte sich mit einer Airbrush-Pistole eine Tätowierung auf die Haut sprühen lassen. Bei der Bau-Innung bekamen die Besucher den ersten Stein fürs eigene Haus, raffiniert gespickt mit einem Werbeaufkleber für Bauberufe.
Spiele und Beratung
Am Stand der Handwerkskammer Region Stuttgart wurden die Besucher der azubi- & studientage durch ein Quiz herausgefordert: "Welcher Handwerker baut nicht an einem neuen Haus mit?" lautete zum Beispiel eine der Fragen mit den Antwortmöglichkeiten "Maurer, Graveur, Zimmerer oder Dachdecker". Wer wusste, dass Graveure nicht am Bau arbeiten, konnte Mousepads, Schlüsselanhänger oder Schulhefte gewinnen. Doch nicht nur das Ratespiel war einen Besuch des Kammerstandes wert, die Ausbildungsberater boten den Jugendlichen persönliche Gespräche zu einzelnen Berufen.
Schüler wissen Bescheid
"Die Schulklassen waren dieses Jahr besonders gut informiert", stellte Margitta Burkhardt an den gezielten Nachfragen fest. Sie führt das gute Vorwissen der Schüler auf die gelungene Vorarbeit der Lehrer zurück, die sich von den Unterrichtsmaterialien der Nachwuchskampagne handwerks-power.de begeistert zeigten. Durch die markanten Motive der Kampagne war der Handwerksbereich leicht von den anderen Ausstellern zu unterscheiden. Insgesamt präsentierten rund 170 Unternehmen, Fachhochschulen, Universitäten, Verbände, Behörden und private Studieneinrichtungen mehr als 350 Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. 39.500 Schüler, Lehrer und Eltern machten von dem Informationsangebot auf den azubi- & studientagen 2006 Gebrauch.


