Aktuell - Meisterfeier 2005 - Rückblick
Im Gespräch mit Gästen der Meisterfeier
Wie geht´s und wie war´s?
Nachdem alle Meisterbriefe in die richtigen Hände geraten waren und die Preise ihre Gewinner gefunden hatten, gesellten sich noch viele Gäste zu Speis und Trank oder einfach nur zum Klönen und Schauen in die Ausstellungshalle. Eine gute Gelegenheit, um sich ein wenig umzuhören und ins Gespräch zu kommen.

"Das Schöne an der Meisterfeier ist, dass alle Jungmeister versammelt sind," freut sich Metallbauer Frank Schleßier. Mit seinem Meisterstück gibt er der Kirchturmspitze seiner thüringischen Heimatgemeinde Nauendorf ihre Wetterfahne zurück. Das Original wurde im zweiten Weltkrieg versehentlich heruntergeschossen und bislang nicht ersetzt. Auch beruflich besinnt sich Schleßier auf seine Wurzeln: "Später werde ich mich in der Heimat selbstständig machen."

Familie Novincs aus Filderstadt ist stolz auf Enkelin, Schwester und Tochter Corina. Gerade hat sie den Meisterbrief zur Malerin und Lackiererin entgegengenommen. Von der Meisterfeier zeigen sich ihre Verwandten positiv überrascht, "vor allem die Rede von Hundt war in Ordnung", so Corinas Mutter. Sie ist gleich zweimal stolz: "Corinas Schwester hat auch schon den Meisterbrief und bei der Prüfung sogar als Kammersiegerin abgeschlossen."

Schon das Gestell seiner Brille verrät sein Handwerk: Tischler Dennis Mosolf blickt zufrieden auf seine Weiterbildung zum Meister zurück, neben der er gleich seinen Techniker abgeschlossen hat. Zur Meisterfeier sagt der Stuttgarter: "Es ist eine sehr nette Feier geworden. Besonders die Ausstellung der Meisterstücke hat mir gefallen." Jetzt ist Dennis in Feierlaune. Mit dem Meisterbrief in der Tasche hat er auch allen Grund dazu.

Thomas Scheuring aus Göppingen und Eva-Maria Kientz aus Heubach-Lautern sind schon seit 24 Stunden auf den Beinen. Trotz der Erschöpfung sind sie überaus glücklich über ihren Meisterbrief im Bäckerhandwerk. "Die Ausstellung der Meisterstücke ist toll. Besonders gut gefällt mir das Schachbrett von einem der Feinwerkmechaniker", lobt Scheuring das Rahmenprogramm der Meisterfeier.

Überaus stolz spricht Wolfgang Kober aus Altburg von seinem Sohn Matthias, der den Meisterbrief im Maler- und Lackiererhandwerk erhielt: "Jetzt wird sich mein Sohn zum Betriebswirt des Handwerks weiterbilden und anschließend in unseren Betrieb einsteigen." Matthias ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten, auch er ist nämlich Maler- und Lackierermeister. Die Meisterfeier hat Vater Kober alles in allem gut gefallen, "vor allem die Rede von Hundt hat mir zugesagt."



