Aktuell - Meisterfeier 2007 - Rückblick
Nachgefragt
Ein subjektiver Rückblick
Wie die Meisterfeier 2007 war, wissen deren Besucher am besten. Deshalb haben wir einige davon gebeten, uns ihre Eindrücke zu schildern.

Also: Wie war sie denn nun, die Meisterfeier 2007? Fragen wir doch am besten gleich die neuen Meister.

"Die lockere Art von Markus Merk hat mir besonders gut gefallen", sagt Metallbauer Sven Block, der den frisch gedruckten Meisterbrief in seinen Händen hält. Mit 41 Jahren hat der Handwerker aus Mönsheim jetzt seinen Meisterabschluss gemacht. "Das hat für mich wirklich eine besondere Bedeutung", sagt Block. Auch Metallbauermeister Volker Grund aus Oberboihingen hat der Festakt gut gefallen: "Markus Merks Rede hat mich sehr motiviert, auch das Grußwort des Jungmeisters fand ich gelungen."

"Meister 2007" steht auf den T-Shirts von Jörg Müller und Michael Bühler. Die beiden sind zwei von 25 Metallbauern, die an diesem Tag ihren Meisterbrief erhalten haben. Viele von ihnen tragen die schwarzen T-Shirts. "Der Zusammenhalt ist uns sehr wichtig", sagen die Jungmeister. "Wir werden Kontakt halten, die ersten Klassentreffen sind schon geplant." Das Handwerk mit dem Fußball zu verbinden, das sei eine gelungene Idee. Besonders einprägsam fanden Sie Markus Merk mit dem Satz "Wer nicht kämpft, hat schon verloren."

Uli Beck ist bereits zum dritten Mal auf der Meisterfeier des Handwerks in der Region Stuttgart dabei. "In diesem Jahr habe ich meinen Meisterbrief erhalten", freut sich der 28-Jährige, der vor sechs Monaten zweifacher Vater geworden ist. "Dieser Tag hat deshalb eine ganz besondere Bedeutung für mich", betont der Stuckateurmeister. "Es ist sehr wichtig, sich weiterzubilden, mit dem Meisterabschluss habe ich jetzt die theoretische Basis für meinen Beruf."

"Besonders gut hat uns die Rede von Markus Merk gefallen", sagen die Schreinermeister Adrian Carosella und Michael Daumüller. "Markus Merk hat mich fasziniert", sagt Carosella. "Er hat mich motiviert und begeistert", betont er. "Außerdem war die Veranstaltung sehr gut organisiert", meint Daumüller. Zusätzlich zu ihrem Meisterabschluss haben die beiden Schreiner auch einen Techniker-Abschluss gemacht: "Beides hat uns sehr viel zusätziches Wissen gebracht."

Mit dem Meisterbrief in den Händen hat sich Michaela Schnorr einen großen Traum erfüllt. Für die Malermeisterin aus Hachenburg wird sich in Zukunft viel verändern. "Bisher war ich als Malerin angestellt", erzählt die 30-Jährige. "In Kürze werde ich einen Betrieb leiten." Die Feier auf dem Killesberg hat der Malermeisterin sehr gut gefallen. "Besonders beeindruckt haben mich die Reden von Markus Merk und des Jungmeisters - auch wenn ich eigentlich kein riesiger Fußballfan bin."




