Aktuell - Meisterfeier 2008 - Rückblick
Nachgefragt
Stimmen zur Meisterfeier 2008
Die Feier ist vorbei, die Showeinlagen sind gelaufen, die Meisterbriefe überreicht - nur die Spannung, wie die Meisterfeier ankommt, ist geblieben. Wie war die Meisterfeier 2008? Wir haben uns umgehört und ein Echo erhalten.

"Das Programm war etwas zu lang, aber dafür abwechslungsreich", meint Eugenia Eichholz-Gappel, die extra zur Meisterfeier mit ihrer Familie aus dem Pfälzischen Bad Bergzabern angereist ist. Ihrer Ansicht nach war die spanische Gruppe OLÉ das Highlight des Festes. "Darüber hinaus war alles prima organisiert, sogar für die Kleinen", lobt die neue Friseur-Meisterin den gelungenen Abend. "Selbst das Wetter spielt für das Sommerfest mit."

"Eine lebendige Unterrichtseinheit", lautet Peter Kerns Kompliment zum Vortrag des Überlebensberaters Johannes Warth, den er zum Glanzpunkt der Meisterfeier kürt. "Gigantisch, auf welch lustige und gut getroffene Weise er das Handwerk unter die Lupe genommen hat." Für ihn ist der Abend ein schöner Abschluss der vorab heißen Prüfungsphase. "Es war nicht leicht, den Meister zu schaffen, aber ich bin froh, dass ich durchgehalten habe", verrät der Waiblinger und freut sich über den Meistertitel als Elektrotechniker. Beifall von ihm erhält auch die Band OLÉ. "Klasse, wie die drei hervorragend die Gitarre gezupft haben."

Maler- und Lackierer-Meister darf sich jetzt Gioacchino Scognamiglio aus Asperg nennen. Sein Urteil zur Meisterfeier: "Es war ein tolles Fest, nur der Schluss hat sich etwas hingezogen. Johannes Warth war mein Programm-Favorit. Er hat mich zum Nachdenken angeregt." Nur die Übergabe der Meisterbriefe war ihm zu unpersönlich.

Stolz ist Simona Weigel auf ihren Meisterbrief, der ihr das Fachwissen als Feinwerkmechanikerin beurkundet. "Die Veranstaltung war okay, auch das Ambiente. Die Meisterbriefübergabe war etwas schwach", bedauert auch sie. "Aus Zeitgründen konnten die Feinwerkmechaniker nur noch als Gruppe aufgerufen werden."



