Aktuell - Meisterfeier 2010 - Rückblick
Blitzlichter aus der Porsche-Arena
Impressionen der Meisterfeier 2010
Erst staunen, dann feiern, dann abtanzen - so lässt sich der Fahrplan der Meisterfeier 2010 grob zusammenfassen, die sich dieses Jahr ganz auf das Zentrum der Stuttgarter Porsche-Arena konzentrierte.
Im Gespräch mit Moderatorin Martina Meisenberg sprach Kammerpräsident Rainer Reichhold dem neuen Meisterjahrgang sein Vertrauen aus. Dabei machte er der jungen Unternehmergeneration auch deren Verantwortung für die Zukunft des Handwerks und seiner Betriebe deutlich : "Der Bedarf an Praktikern mit Meisterabschluss ist schon da und wird wachsen. Wir müssen sicherstellen, dass auch künftig Betriebsnachfolgelösungen im Handwerk möglich sind und der Unternehmensbestand nicht nur stabil, sondern auch vital bleibt." Einen besonderen Dank sprach Präsident Reichhold an die Sponsoren der Meisterfeier aus, zu denen namhafte Institutionen wie etwa die Volksbanken-Raiffeisenbanken zählten.
Keine betuliche Feierstunde
Eine repräsentative Auswahl von Meisterstücken gab es schon vor Beginn der Feierstunde auf der Ausstellungsfläche hinter der Bühne zu sehen. Was dann ab 17:30 Uhr auf der Hauptbühne zu erleben war, hatte mit einer betulichen "Feierstunde" alten Zuschnitts allerdings wenig gemein. Power!Percussion zeigte mit Trommeln, Eimern und Stehleitern, wie sich das anhört, wenn jemandem Rhythmus im Blut liegt. Mit Zollstöcken und diversen Rasseln machte das Publikum reichlich Gebrauch von der Möglichkeit, auch mal so richtig auf die Pauke zu hauen. Die Meister des Jahres 2010 erhielten ihre Meisterbriefe deshalb vor einer eindrucksvollen Geräuschkulisse.









Plädoyer gegen den Herdentrieb
"Wenn mir einer sagt, er kann sein Leben zu weniger als 50 Prozent selbst beeinflussen, dann weiß ich was über den", behauptet Mick Nitschke. "Ich weiß dann: Der ist verheiratet!" Mick Nitschke war der Vortragsredner, der den Gästen der Meisterfeier nochmals in aller Deutlichkeit sagte, weshalb sie Fortschrittsmacher sein müssen: Weil sich "Erfolg" für Mick Nitschke aus den Initialen des Wortes "MUT" buchstabiert: "Mission + Ungehorsam + Tatkraft". Leidenschaftlich macht sich der Erfolgstrainer stark für gewagtes Anderssein, entschlossene und originelle Werbung und für ein Maß an Frechheit, das letztlich den gewissen Unterschied bedeutet. Oder, wie es Mick Nitschke in seinem provokant derben Schlusswort zuspitzt: "Wer der Herde folgt, kann immer nur Ärschen hinterher trotten!"
Beinahe Open End
Noch bis in den späten Abend erlebten die Besucher, dass die Porsche-Arena auch eine prima Tanzfläche abgibt. Die Musik dazu kam von der Coverband Soundspring und von DJ Amar Scharr.




