Aktuell - Sonderthema 1/2004
Meister werben für Meister
Manchmal darf der Zaunpfahl winken
Der Meisterbrief ist nicht einfach nur dazu da, an die Wand gehängt zu werden, auch wenn er dort dekorativ aussieht. Wertvoll ist der Brief erst dann, wenn er in den Köpfen der Kundschaft angekommen ist. Wenn sie weiß, dass ihr Dienstleister ein Meister seines Fachs ist, hat sich der Brief ausgezahlt - durch das Vertrauen der Kunden.

Soweit die Theorie. Bleibt nur die Frage, woher die Kunden eigentlich wissen sollen, dass ein bestimmter Handwerksbetrieb ein Meisterbetrieb ist. Jetzt, wo nicht mehr die bloße Existenz eines Handwerksunternehmens auch den Schluss zulässt, dass im Hintergrund auf alle Fälle ein Meister steht, der das Unternehmen führt.
Manchmal ist der Wink mit dem Zaunpfahl gar nicht so falsch. "Wer nicht wirbt, stirbt", lehrt eine alte Binsenweisheit. Wer in Zukunft nicht darauf hinweist, dass sein Betrieb ein Meisterbetrieb ist, darf nicht mehr selbstverständlich davon ausgehen, dass seine Kunden das wissen. Ein nicht zu übersehender Hinweis auf den Meisterbrief ist deshalb keine falsche Bescheidenheit, sondern eine Maßnahme, mit der sich Vertrauen und Verbundenheit der Kunden gewinnen lassen. Wie?
- Briefe, Broschüren, Visitenkarten bieten Platz für das Logo der Meisterkampagne des deutschen Handwerks: Meister wissen wie's geht! - Lassen Sie die anderen das auch wissen. Übernehmen Sie das Logo oder den Slogan auf Ihre Geschäftsunterlagen!
- Zeigen Sie in Ihrer Korrespondenz, dass Ihr Unternehmen ein eingetragenes Mitglied der Handwerkskammer ist: Dieses Unternehmen ist Mitgliedsbetrieb der Handwerkskammer Region Stuttgart. - Damit machen Sie deutlich, dass Ihr Unternehmen fest mit den hohen Qualitätsstandards des Handwerks verbunden ist.
Wie das konkret aussehen könnte, zeigen unsere Beispiele eines Kundenanschreibens und einer Visitenkarte eines frei erfundenen Malerbetriebs - also eines Vertreters eines Handwerksberufs, in dem es den Meisterbrief in Zukunft nur noch auf freiwilliger Basis gibt. Die pdf-Downloads am Ende dieser Seite zeigen, wie sich das Meisterlogo und der Hinweis auf die Mitgliedschaft in der Handwerkskammer auf der Unternehmenskorrespondenz machen. Nicht schlecht, oder?




