Aktuell - Sonderthema 2006
Alterspyramide, Ade!
Deutschlands demographische Entwicklung bis 2050
Viele Kinder, wenige Alte - so sah unsere Bevölkerungsstruktur über Jahrhunderte hinweg aus. Seit den 70ern trifft dieses Bild in Deutschland nicht mehr zu. Abnehmende Geburtenzahlen und steigende Lebenserwartung führen zu einer alternden Gesellschaft.

Im Jahr 2050 wird die Hälfte der deutschen Bevölkerung älter als 48 Jahre sein, jeder Dritte sogar älter als 60, wie das Statistische Bundesamt in seiner zehnten Bevölkerungsvorausberechnung mitteilt. Die Alterspyramide kehrt sich um und entwickelt sich - so makaber das auch klingen mag - zur auch genannten Urnenform: Die Geburtenzahlen schrumpfen, während die Lebenserwartung steigt - der Anteil der Älteren wird immer größer. Gleichzeitig geht die Einwohnerzahl Deutschlands zurück.
Doch warum so weit in die Zukunft blicken? Schon heute lohnt es sich, die Bedürfnisse der Älteren am Markt zu berücksichtigen, denn ungefähr jeder Vierte ist im Alter von mehr als 60 Jahren.
Deutschlands Bevölkerung heute und morgen
| Heute | 2050 | |
| Geburtenzahl | 730.000 | 560.000 |
| Geburtendefizit | 94.000 (2001) | 580.000 |
| Lebenserwartung bei der Geburt | ||
| Frauen | 80,8 Jahre (2000) | 86,6 Jahre |
| Männer | 74,8 Jahre (2000) | 81,1 Jahre |
| Anteil der Bevölkerung | ||
| unter 20 Jahren | 21 % (2001) | 16 % |
| zwischen 20 und 59 Jahren | 55 % (2001) | 47 % |
| 60 Jahre und älter | 24 % (2001) | 37 % |
| Einwohnerzahl | 82,5 Millionen | 75,1 Millionen |




