Aktuell - Sonderthema 5/2001
Gemeinsame Interessen verbinden
Meinungsführer mit breitem Hintergrund
Regionale Vereinigungen der Betriebswirte des Handwerks e. V. (BdH) gibt es inzwischen in der ganzen Bundesrepublik. Seinen Ausgang nahm der Zusammenschluss ehemaliger Teilnehmer der Akademie des Handwerks in Stuttgart, wo 1971 die erste Akademie des Handwerks entstand.
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Was alle BdH-Mitglieder mit einander verbindet, ist damit ihre gemeinsame Vergangenheit als Absolventen der von der Akademie angebotenen Weiterbildungsmaßnahme zum Betriebswirt. Was sie eint, ist aber ihr Engagement für ihre gemeinsamen Ideen.
Es war im Jahr 1977 als in Stuttgart der erste Verein der Betriebswirte, wie er damals noch hieß, aus der Taufe gehoben wurde. Erst 1986 kam mit der Gründung eines Bundesverbands der noch heute gebräuchliche Name Betriebswirte des Handwerks - BdH auf, der heute für ein bundesweit agierendes Netzwerk Gleichgesinnter steht. Eine sentimentale Runde ehemaliger Klassenkameraden, die ihre eigene Vergangenheit verklären, sind die Betriebswirte des Handwerks allerdings nicht.
Fachwissen stützt handwerkspolitischem Willen
Ziemlich handfester Art sind die Inhalte, denen sich die BdH-Mitglieder verschrieben haben. In Vorträgen und Seminaren geben sie ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten an interessierte Zuhörer weiter. Dabei decken sie Fachgebiete ab, die volks- und betriebswirtschaftliche Fragen ebenso abdecken, wie rechtliche, soziologische, berufspädagogische oder allgemein bildende Themen. Daneben widmen sich bei Bedarf formierte Arbeitskreise der Beratung über spiezieller Fragen und Probleme des Handwerks.
Der handwerkspolitische Hintergrund der Arbeit der Betriebswirte ist nicht zu übersehen. So steht der Gedankenaustausch zwischen BdH und allen dem Handwerk nahe stehenden Personen und Institutionen der gesamten Wirtschaft immer im Vordergrund. Über Gewerksgrenzen hinweg soll dieser Austausch integrierend wirken und Betriebe und Persönlichkeiten des Handwerks weiter entwickeln. Leicht einzusehen, dass unter diesem Vorzeichen betrachtet gerade die Persönlichkeitsentwicklung der einzelnen Mitglieder ins Zentrum allen Engagements rückt. Sie sind die Führungskräfte, deren Fortbildung sich an den ständig verändernden wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Gegebenheiten ausrichten muss.
Neutralität schafft Offenheit
Über alle Parteigrenzen hinweg steht das BdH-Fort- und Weiterbildungsprogramm allen selbstständigen Unternehmern und allen Führungskräften des Handwerks offen. Die Stuttgarter Betriebswirte agieren wie der Bundesverband und die anderen BdH-Regionalverbände ausschließlich gemeinnützig und geben sich weltanschaulich und politisch neutral. Erwerbsinteressen bleiben aus den Zielen des Vereins ausgeschlossen.
Gewisse Grenzen sind allerdings Programm: BdH-Mitglied kann nur werden, wer die Akademie des Handwerks besucht und sich dort seinen Betriebswirt erworben hat oder eine vergleichbare Ausbildung zum Betriebswirt des Handwerks vorweisen kann. Wer dann noch die erforderliche Offenheit und das richtige Engagement für das Handwerk mitbringt, ist bei den Betriebswirten des Handwerks herzlich willkommen - in Stuttgart und anderswo.
Adressen
Regionalverein Stuttgart:
Harry Müller
Nordbahnhofstraße 9
70191 Stuttgart
Tel.: (0711) 2568413
Die Stuttgarter Betriebswirte stellen sich auf ihrer eigenen Website unter www.bdh-stuttgart.de vor.
Landesverband Baden-Württemberg:
Mario Sonzin
Kelterstraße 39
71394 Kernen
Tel.: (07151) 43163
Geschäftsstelle des Bundesverbands:
Bundesverband der Betriebswirte des Handwerks e. V.
Bernd Michael Hümer
Heilbronner Straße 43
70191 Stuttgart
Tel.: (0711) 1657-278
Fax: (0711) 1657-222
E-Mail: info@bv-bdh.de
Weitere Adressen anderer Regionalvereine und Landesverbände finden sich auf der Website des Bundesverbands.




