Aktuell - Sonderthema 7/2001
Folgen der Fehlernährung
Zehn Regeln für die Praxis
Ein wenig Butter führt nicht gleich zu Übergewicht, eine Tafel Schokolade nicht gleich ins nächste Krankenhaus. Und dennoch: Wer sich dauerhaft falsch ernährt, schadet seiner Gesundheit, chronische Schmerzen oder schwere Krankheiten können die Konsequenz sein.

Bild: HwK, Birgit Reitz-Hofmann © Fotolia.com, Ieva Geneviciene © Fotolia.com, Montage: HwK
Man muss zwar nicht gleich den Teufel an die Wand malen, hinweisen auf mögliche Folgen einer Fehlernährung sollte man aber schon. Damit Sie Ihren Körper schonen, hier die zehn Regeln für die Praxis.
Nicht alle Menschen sind gleich, auch nicht in der Ernährung. Dennoch gibt es einige Grundsätze, die Ihnen helfen, Ihren Körper zu schonen, fit und gesund zu bleiben:
- Essen Sie vielseitig und abwechslungsreich.
- Essen Sie Ihrem Energiebedarf entsprechend.
- Schränken Sie "leere" Energieträger, wie Fett, Feinmehlerzeugnisse, Zucker, Süßigkeiten oder Alkohol zu Gunsten nährstoffreicher Produkte ein.
- Bevorzugen Sie Vollkornprodukte, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Haferflocken, fettarme Milch und Milchprodukte, Fisch, mageres Fleisch und Wurst.
- Bereiten Sie Ihre Speisen schonend zu.
- Essen Sie würzig, aber nicht zu salzig.
- Essen Sie viele Ballaststoffe.
- Trinken Sie mindestens 1,5 Liter täglich, auch wenn Sie keinen Durst haben.
- Essen Sie häufiger kleine Mahlzeiten (4 bis 6) über den Tag verteilt.
- Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe zum Essen.
Man muss zwar nicht gleich das Schlimmste befürchten, dennoch gilt: Wer mehrere dieser Regeln missachtet, riskiert auf Dauer Schädigungen seines Organismus. Allerdings reagieren Menschen verschieden auf Fehlernährungen, da die Beschwerden auch mit der jeweiligen genetischen Veranlagung zusammenhängen. Mögliche Folgen einer Fehlernährung sind.
- Zahnerkrankung
- Rückenbeschwerden
- Gallen-, Nierensteine
- Darmerkrankungen
- Krampfadern
- Gicht
- Zucker
- Erhöhter Blutfettspiegel
- Übergewicht
- Bluthochdruck




