Aktuell - Sonderthema 7/2001
Keine Rückenschmerzen bei der Arbeit
Bewegung wertet den Arbeitsplatz auf
Sie haben tagsüber keine Zeit, sich um Ihren Rücken zu kümmern? Macht nichts! Ohne auch nur eine Minute zu verlieren, können Sie schon bei der täglichen Arbeit eine Menge gegen Ihre Beschwerden unternehmen.

Achten Sie ab sofort auf eine rückenfreundliche Körperhaltung und vermeiden Sie bewusst Fehlbelastungen Ihres Bewegungsapparats am Arbeitsplatz. Durch kleine Veränderungen Ihres Bewegungsverhaltens können Sie viel dafür tun, dass Sie auch in Zukunft den körperlichen Anforderungen Ihrer Arbeit gewachsen sind!
Tipps für die Arbeit
Bei längerem Stehen empfiehlt es sich, ab und zu ein Bein auf eine Erhöhung zu stellen (Sack, Kiste oder Ähnliches). Eine gute Übung für zwischendurch ist es, von Zeit zu Zeit je einen Oberschenkel an die Brust zu ziehen.
Halten Sie beim Heben und Bücken den Oberkörper möglichst gerade und beugen Sie dafür stärker die Beine. Dadurch vermeiden Sie einen Rundrücken und verteilen das Gewicht günstiger. Setzen Sie verstärkt die Muskelkraft Ihrer Beine und Arme ein, um Ihre Wirbelsäule zu entlasten. Schwere Gewichte sollten Sie grundsätzlich nicht höher als bis zur Gürtellinie heben; behelfen Sie sich lieber mit ein paar improvisierten Stufen.
Beim Heben und Tragen packen wir die Dinge meist falsch an! Verteilen Sie Lasten deshalb auf beide Arme, versuchen Sie diese möglichst dicht am Körper zu halten und nehmen Sie die Schultern zurück.
Grundsätzlich vermeiden sollten Sie unveränderte Arbeitshaltungen über einen längeren Zeitraum! Ein kurzer Haltungswechsel schafft die notwendige Entlastung für den Rücken.
Warum immer mit dem Auto zur Arbeit fahren? Wenn möglich, nutzen Sie den Weg zur Arbeit als Bewegungstraining: Fahren Sie im Sommer auch mal mit dem Fahrrad zur Arbeit. Oder gehen Sie bei kürzeren Wegstrecken zur Arbeitsstelle ruhig öfter zu Fuß.




