Aktuell - Sonderthema 8/2001
Energiepolitik des Bundes
Die Lebensgrundlagen künftiger Generationen sichern
Eines der wichtigsten Themen der Zukunft in Deutschland ist die Energiepolitik. Gefragt ist eine wirtschaftliche, sichere und umweltverträgliche Energiebereitstellung. Sie trägt langfristig zu einer nachhaltigen Entwicklung bei und bietet auch künftigen Generationen eine intakte Lebensgrundlage. Die Solarenergie gehört zu den wichtigsten Pfeilern der Energiepolitik, da durch ihren Ausbau zusätzlich natürliche Ressourcen geschont werden.

Die moderne Technik bietet heute viele Möglichkeiten, Energie einzusparen oder effizienter einzusetzen. Die Bundesregierung setzt in ihrer Energiepolitik langfristig auf die Förderung regenerativer Energien. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung soll sich bis zum Jahr 2010 von heute fünf auf zehn Prozent verdoppeln. Bis zum Jahr 2050 soll rund die Hälfte unseres Energiebedarfs mit diesen Techniken gedeckt werden können. Da diese Energien zum größten Teil heute noch nicht konkurrenzfähig sind, sind Förderprogramme notwendig.
Auf dem Gebiet der Solarenergie ist hierbei besonders das "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG) zu nennen, das die Abnahme und Vergütung von Strom aus diesen Quellen regelt. Kredite für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen zur Gewinnung von Strom aus der Sonne werden über das "100.000-Dächer-Solarstrom-Programm" gewährt. Im 1. Quartal 2001 konnten hier bereits 3400 Anträge bewilligt werden. Im Rahmen des "Marktanreizprogramms für erneuerbare Energien" werden jährlich rund 200 Mio. DM zur Errichtung von Solaranlagen zur Verfügung gestellt.
Neben der direkten Förderung sollen alle Aktivitäten gestärkt werden, die Energiesparen und den rationellen Einsatz von Energie zum Ziel haben.
Nähere Informationen zur Energiepolitik des Bundes können auf den Internetseiten der Bundesregierung erfahren.




