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Riester-Rente - ein Erfolgsmodell?
Früherer Arbeits- und Sozialminister spricht im Zukunftsforum
Walter Riester, Initiator und Namensgeber der nach ihm benannten staatlich geförderten Zusatzrente, ist am 21. März 2007 im Zukunftsforum der Handwerkskammer Region Stuttgart zu Gast. Fünf Jahre nach Einführung seines Modells zieht der frühere Arbeits- und Sozialminister eine Zwischenbilanz.

Der Vortrag Riester-Rente - ein Erfolgsmodell? beginnt um 19:30 Uhr im Forum der Handwerkskammer Region Stuttgart, Heilbronner Straße 43, 70191 Stuttgart. Mit ihm schließt der Vortragszeitraum 2006/2007 des Zukunftsforums.
Für viele Kritiker stand schon 2002 fest, als der Startschuss für die Riester-Rente gegeben wurde, dass diese Zusatzrente ein Flop würde. Mit dem Stichtag 31.12.2006 sieht die Bilanz nun aber ganz anders aus: Die abgeschlossenen Vorsorgeverträge überschreiten die Grenze von 8 Millionen Abschlüssen.
Rekorde bei der Riester-Rente
Sowohl die Zahl der Neuabschlüsse im vierten Quartal als auch der Zuwachs im Gesamtjahr 2006 markieren neue Rekorde: 2,4 Millionen Menschen schlossen im letzten Jahr Neuverträge ab. Erklärungen dafür, weshalb die Riester-Rente anfangs kein großer Renner war, gibt es zahlreiche. Für viele Bundesbürger war die Zusatzversorgung eine Rätsel-Rente, ein bürokratisches Monstrum. Und das, obwohl es für die Riester-Rente von Anfang an staatliche Zuschüsse gab. Der Stimmungswandel kam 2005: Der Gesetzgeber hob damals die Steuerfreiheit von Lebensversicherungen auf. Zugleich wurde die staatlich geförderte Altersvorsorge attraktiver. Weniger Bürokratie, mehr Flexibilität, weniger Abzüge und mehr Zulagen lockten plötzlich viele Bundesbürger. So lohnt sich die Riester-Rente seitdem nicht nur für Kinderreiche oder Geringverdiener - auch Gut- und Spitzenverdiener können von den Steuervorteilen profitieren.
Zur Person
Der frühere Bundesminister kennt das Handwerk. Walter Riester begann seine Laufbahn mit einer Lehre im Fliesenlegerhandwerk, in dem er 1969 die Meisterprüfung bestand. Nach Eintritt in die Gewerkschaft IG Bau-Steine-Erden besuchte er die Akademie der Arbeit in Frankfurt/Main mit den Studienschwerpunkten Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Arbeitsrecht. Bis 1998 war er Zweiter Vorsitzender der Industriegewerkschaft Metall. Er war Mitglieder im Bundesvorstand der SPD und vier Jahre lang Bundesminister für Arbeit- und Soziales. Seit 2002 ist er für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages, Wahlkreis Göppingen.
Im Anschluss an die Veranstaltung lädt die Handwerkskammer zu einem kleinen Stehempfang ein. Der Besuch des Zukunftsforums ist kostenlos.Wenn Sie sich anmelden möchten, füllen Sie bitte das Formular am Ende dieser Seite aus.
Initiative "Altersvorsorge macht Schule"
Website der Deutschen Rentenversicherung




