Ausbildung
Tipps zum günstigen Wohnen in Stuttgart
Weit weg von Zuhause
Wer einen Ausbildungsplatz gefunden hat, kann aufatmen. Aber was, wenn die Stelle fern der Heimat ist? "Wo soll ich wohnen?", fragen sich Azubis dann. Meist reicht die Ausbildungsvergütung noch nicht für eine eigene Wohnung, schon gar nicht in Ballungsräumen wie der Region Stuttgart. Jugendwohnheime schaffen Abhilfe.

Auszubildende, die für ihre Lehre oder einen beruflichen Aufenthalt nach Stuttgart ziehen, müssen sich um eine Wohnung keine Sorgen machen. Die Betreiber von Jugendwohnheimen wenden sich an junge Menschen zwischen 15 und 27 Jahren, die in Ausbildung oder Beruf stehen und aus persönlichen oder sozialen Gründen nicht mehr im Elternhaus wohnen. Darüber hinaus bieten sie Platz für eine kurzfristige Unterbringung von Schülern, die zum Besuch von Berufsschulen und überbetrieblichen Ausbildungen in Stuttgart sind. Einschränkungen hinsichtlich Herkunft, Kultur oder Religion machen sie selbstverständlich nicht.
Mehr als nur wohnen
Das ganzheitliche Angebot der Jugendwohnheime umfasst Wohn-, Berufs- und Lebenshilfen. Dazu gehören vielfältige Freizeit- und Bildungsangebote sowie persönliche Beratung in allen Lebensbereichen durch qualifizierte, pädagogische Mitarbeiter. Die rechtliche Grundlage des Jugendwohnens bildet § 13 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes. Zuschüsse zur Miete können Azubis über die Fördermaßnahmen BaföG, Berufsausbildungshilfen oder das Arbeitsförderungsgesetz erhalten. Weitere Informationen zum Thema Mietzuschüsse beantwortet die zuständige Agentur für Arbeit.
Dienststellen der Arbeitsagentur in Baden-Württemberg
Anschriften von Jugendwohnheimen in Stuttgart sind unter folgenden Links zu finden:


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