Ausbildung - Berufe von E - H
Gerber/-in
Tierisch gut drauf
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Ganz schön anziehend, was du da machst. Als Gerber/-in bereitest du das Leder für Kleidung, Schuhe und Möbel vor.
Leder muss nicht einmal "in" sein - getragen und benutzt wird es häufig und von der Konjunktur unabhängig. Man denke zum Beispiel an Schuhe, die in der Leder-Ausgabe zu Recht als die besseren Schuhe gelten. Bis das Leder an den Fuß kommt, ist es allerdings noch ein weiter Weg. Und du bist eine wichtige Zwischenstation. Du bereitest nämlich Häute und Felle für die industrielle, aber auch handwerkliche Weiterverarbeitung vor. Mit deiner zupackenden Art bist du hier auch genau richtig. Denn Leder ist ein robustes Material.
- anziehend
- haltbar
- stabil
Hohe Anziehungskraft
Niemand lässt sich gern ans Leder gehen. Weil dieses "lebendige" Material ganz schön was hermacht und durch seine natürlichen Eigenschaften besticht. Ob als Motorradkombi, die sitzt wie eine zweite Haut, in Form eines geschmeidigen, griffsicheren Lederlenkrades, als modische Lederkrawatte, strapazierfähiges Möbelstück oder eleganter Schuh.
Mit Haut und Haaren bei der Sache
Die Reihe lässt sich beliebig fortsetzen, denn Leder kommt nie aus der Mode. Eine gute Grundlage für den Beruf des Gerbers. Er konserviert tierische Häute und Fell und verarbeitet sie in verschiedenen Arbeitsschritten: Die Häute werden mit Wasser gereinigt, dann enthaart und gegerbt. Sie werden auf fehlerhafte Stellen untersucht und sortiert. Nach dem Gerben wird das Leder manchmal gefärbt. Auch diese Tätigkeit gehört zum Beruf des Gerbers. Der Gerber muss die verschiedenen Häute und Felle kennen, beurteilen und die entsprechende Verarbeitung beherrschen. Dann kann er seinen Kunden die gewünschte Qualität liefern.
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