Ausbildung - Berufe von E - H
Friseur/-in
Top-Styling statt alter Zöpfe
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Da du den ganzen Tag mit Haaren und Menschen zu tun hast, muss dir das liegen. Kreativität, ein geschickter Umgang mit Schere und Kamm - los geht's!
Du bist bei deinen Bekannten der oder die Ansprechpartner/-in, wenn die Spitzen geschnitten werden sollen und weißt eine Kopfmassage zu schätzen? Na dann ist doch klar, dass dieser Beruf der Richtige für dich ist! Du lernst alle Harrschnitte, Schneide- und Färbetechniken kennen, erfährst alles über die unterschiedlichen Stylingtricks und welcher Schnitt zu welchem Typ passt. Und auf der Straße heißt es immer: "Augen offen halten" - denn der Trend darf nicht zu spät erkannt werden!
- stylen
- beraten
- pflegen
Alles über einen Kamm scheren ist out
Heute genügt es nicht mehr, die Haare kurz zu schneiden, damit sie gepflegt aussehen. Die Frisur soll vielmehr zum Typ, zum Kopf - zum ganzen persönlichen Erscheinungsbild passen und beitragen. Der Kunde will gestylt sein, Image und Individualität zeigen. Und top-aktuell soll's auch noch sein. Der jeweilige Frisuren-Look wird natürlich von Modeströmungen beeinflusst. Das ist wie bei der Bekleidung.
Stylen statt schneiden
Der clevere Friseur kennt Trends und weiß, was "en vogue" ist. Aber ganz gleich, ob er sich "Hair-Stylist", "Hair-Designer" nennt oder sich eine andere moderne Bezeichnung gibt, seine Kunden erwarten: Geschick beim Schneiden, Färben, bei der Dauerwelle, Maniküre; individuelle Beratung, wenn's z. B. um die Anwendung von Perücken und Toupets geht oder um fachgerechte Tipps für Make-up und kosmetische Artikel.
Außer dem Fachwissen muss auch Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Belange der Kunden mitgebracht werden. Wer gern mit Menschen umgeht, Kreativität und Fingerspitzengefühl besitzt, hat gute Chancen einen eigenen Salon zu eröffnen - oder als Maskenbildner, Frisuren- und Modeberater bei Film, Fernsehen oder Theater engagiert zu werden.
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