Ausbildung - Berufe von E - H
Fahrzeuglackierer/-in
Lucky you
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Vor allem Geschick und Kreativität ist in diesem Beruf gefragt. Wichtig außerdem: Eine eigenverantwortliche Arbeitsweise, ein guter Umgang mit dem Kunden - und eine mindestens dreidimensionale Denke!
Ob edel glänzende Luxuslimousine, frech lackiertes Firmenfahrzeug oder schnittiger Straßenkreuzer: erst wenn Autos blitzen und schimmern, sind Hingucker garantiert. Durch Beschriftungen oder Effektlackierungen bringst du Leben in den Verkehr. Dein Know-how ist gefragt, wo Untergründe geprüft und bewertet werden, wo die Funktion elektrischer, elektronischer, pneumatischer und hydraulischer Bauteile und Systeme gemessen und geprüft werden muss.
Du besserst Lackschäden aus und hältst Oberflächen durch Konservierungsmaßnahmen wie Wachsen oder Hohlraumversiegelung in Stand. Welche Arbeitsschritte und Materialien erforderlich sind, entscheidest du. Gerade in diesem Job ist Kundenberatung und das Gespräch mit dem Kunden enorm wichtig - kein Problem für dich, du kennst dein Metier.
- augenfällig
- rostfrei
- exakt
Fürs Auge und zum Schutz
Bei dir ist garantiert nicht der Lack ab. Im Gegenteil: Du sorgst für schöne und geschützte Oberflächen. Rost hat bei dir keine Chance. Dabei beweist du dein Können nicht nur an Fahrzeugen, sondern auch an Gegenständen aller Art. Ein Schwerpunkt deiner Arbeit ist die Reparatur von Lackschäden. Allerdings bleibt Zeit genug für andere Tätigkeiten, zum Beispiel die individuelle Gestaltung von Fahrzeugen mit Schriftzügen oder Bildern. Das kann bei einer kompletten Umlackierung der Fall sein. Dann spielen auch gezeichnete Entwürfe und Schablonen nach Kundenwunsch eine wichtige Rolle und deine gestalterische Ader ist gefragt.
Auf den Punkt lackiert
Gerade bei der Ausbesserung von Schäden musst du punktgenau arbeiten. Zur Vorbereitung musst du beispielsweise das beschädigte Fahrzeugteil demontieren und dann die Oberfläche prüfen. Mit Entbeulung, Entrostung, Grundierungen und Spachtelmasse bringst du Beschädigungen Stück für Stück auf Vordermann. Exaktes Arbeiten bist du gewohnt, denn darauf kommt es hier an. Am Ende soll schließlich alles eben sein.
Wie ein bunter Hund
Was nicht lackiert werden muss und darf, deckst und klebst du fachmännisch ab. Anschließend findest du die richtige Mischung, um den passenden Farbton zu treffen. Danach wechselst du zwischen Spritz- und Trockenkabinen, um die einzelnen Lackschichten aufzutragen. Fehlt nur noch eine Runde Polieren und fertig ist das Teil.
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