Ausbildung - Handwerksberufe
Sattler/-in
Nicht nur für Ross und Reiter
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Handwerkliches Können steht an oberster Stelle. Dann solltest du gerne mit Leder umgehen, Kunden beraten können und, wenn du Reitsportsattler/-in werden möchtest, Pferde lieben.
Das Herstellen und Reparieren von Reitsätteln gehört nur in die Fachrichtung Reitsportsattlerei. Darüber hinaus gibt es noch zwei weitere Fachrichtungen: die Fahrzeugsattlerei und die Feintäschnerei. Aber in alle dreien stellst du Produkte aus Leder, Kunststoff, Schwergewebe und Textilien her oder reparierst sie. Dazu brauchst du einen Sinn für Formen, Farben und Gestaltung.
- flexibel
- sattelfest
- variantenreich
Von der Plane bis zur Innenausstattung
Was tun, wenn das Cabrio-Verdeck aufgeschlitzt worden ist? Wenn die Reparatur nicht in ein dürftiges, durchlässiges Flickwerk ausarten soll? Dann nichts wie hin zum Fahrzeugsattler. Der fertigt bei Bedarf auch ein komplett neues Verdeck oder Sitzpolster, falls eine Reparatur sich nicht mehr lohnt. Das Aufgabengebiet des Fahrzeugsattlers umfasst darüber hinaus die Fertigung und Reparatur von Planen und Innenausstattungen für Fahrzeuge aller Art.
Fest im Sattel
Um die Ausrüstung für Zug-, Reit- und Tragtiere kümmerst du dich als Reitsportsattler. Sämtliche Sportartikel müssen hergestellt, individuell angepasst oder repariert werden. Wer Pferde besonders liebt und sich auch beruflich mit ihnen beschäftigen will, ist hier also bestens aufgehoben.
Feine Täschchen und mehr
Wer ein Gefühl für aktuelle Modeströmungen und Designs hat, hat in der Fachrichtung Feintäschnerei die besten Chancen, auf seine Kosten zu kommen. Denn hier werden Taschen, Kleinlederwaren, Koffer, Reise- und Spezialtaschen nach Kundenwünschen, Vorgaben und eigenen Ideen entworfen, hergestellt und repariert.
In allen drei Fachrichtungen runden Kundenkontakt sowie kompetente Verkaufs- und Beratungsgespräche den sattelfesten Beruf ab.


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