Handwerkskammer Region Stuttgart

Zum Bereichsmenü [N] | Zum Inhalt [C]

 


Beratung und Service

Handwerkskammer stellt Runden Tisch der KfW auf

Regionalpartner unterstützen notleidene Unternehmen

Für Unternehmen die durch die Gegebenheiten der Wirtschaftskrise in Not geraten sind, sind die Runden Tische gedacht, die die KfW Mittelstandsbank anbietet. Die Runden Tische sind ein kombiniertes Beratungs- und Förderprogramm, das die KfW gemeinsam mit regionalen Partnerorganisationen durchführt. Die IHK und die Handwerkskammer Region Stuttgart sind solche Regionalpartner.

Symbolbild: Runder Tisch
Bild: Spectral-Design © Fotolia.com

Wenn es etwas Heikles zu besprechen gibt, setzt man sich am besten erstmal zusammen an den Tisch und denkt nach. Wenn er rund ist, der Tisch, gibt es keinen Vorsitzenden für die übrigen Teilnehmer, sondern eine Gemeinschaft gleichrangiger Partner. Das ist die Idee des Runden Tisches.

Auch die Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer können sich bei Bedarf an den Runden Tisch setzen, an dem auch ein Platz für einen Vertreter der KfW Mittelstandsbank reserviert ist. Dieser Kreis sucht für den notleidenden Betrieb dann Wege aus der Krise. Die geförderte Beratung umfasst dabei auch eine individuelle Schwachstellenanalyse. Im Detail funktioniert das Ganze so:

Verfahren des Runden Tisches

Als Mitgliedsbetrieb der Handwerkskammer Region Stuttgart wenden Sie sich an uns als Regionalpartner. Oder Sie nehmen direkt Kontakt mit der Unternehmeragentur der KfW Mittelstandsbank in Berlin auf.

Kontakt zur KfW Mittelstandsbank

Falls Ihr Unternehmen nicht Mitglied der Handwerkskammer ist, oder Sie sich nicht sicher sind, an wen Sie wenden sollen, können Sie über die interaktive Regionalpartnersuche schnell und bequem den richtigen Einstieg finden:

Regionalpartner-Suche

In der Handwerkskammer Region Stuttgart erreichen Sie Ihren Ansprechpartner mit einer E-Mail, telefonisch oder per Telefax:

regionalpartner@hwk-stuttgart.de

Telefon 0711 1657-265
Telefax 0711 1657-864

Danach geht es Schritt für Schritt weiter:

  • In der Regel wird es zu einem ersten Kennenlerngespräch kommen. Bereiten Sie sich auf dieses Gespräch bitte unbedingt vor, indem Sie die passenden Unterlagen gleich mitbringen. Welche das sind, verrät Ihnen eine Checkliste der KfW; füllen Sie die Liste bitte auf jeden Fall aus und bringen Sie sie zum Gespräch mit:
    Checkliste (pdf-Dokument, 480 KB)
  • Übergeben Sie zum Gesprächstermin die Checkliste und die zugehörigen Unterlagen Ihrem Regionalpartner.
  • Ihr Regionalpartner sichtet die Unterlagen und ermittelt gemeinsam mit Ihnen die Kernprobleme Ihres Unternehmens.
  • Danach fällt die Entscheidung, ob es zu einem Runden Tisch kommt oder nicht und wer gegebenenfalls Ihren Runden Tisch als Projektbetreuer begleitet. Der Betreuer ist ein Unternehmensberater, der in der KfW-Beraterbörse gelistet sein muss:
    KfW-Beraterbörse
  • Nach der Erstellung einer Schwachstellen-Analyse erarbeiten Sie mit Ihrem Projektbetreuer Vorschläge für mögliche Maßnahmen, und leiten diese möglichst bald ein.
  • Ein Bericht hält alle beschlossenen Maßnahmen fest.
  • Wenn es zweckmäßig erscheint, folgt jetzt ein Gespräch der Hauptbeteiligten, das beim Regionalpartner stattfindet. Dies ist der eigentliche Runde Tisch, der dem Verfahren den Namen gibt.
  • Der Runde Tisch endet mit einem Abschlussgespräch im Unternehmen.

Gegebenenfalls kann sich an den Runden Tisch eine Turn-Around-Beratung anschließen. Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem Ansprechpartner.

Turn-Around-Beratung

Wer wird gefördert?

Gefördert werden kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit Sitz in Deutschland, die wegen einer nicht erwartungsgemäß verlaufenen wirtschaftlichen Entwicklung in Schwierigkeiten geraten sind, obwohl sie gute Marktchancen haben. Nicht gefördert werden Unternehmen,

  • die bereits einen Insolvenzantrag gestellt haben oder
  • die wegen ihrer schlechten wirtschaftlichen Lage bereits verpflichtet sind, Insolvenz anzumelden.

Wie wird gefördert?

Das Unternehmen beauftragt einen Berater mit einer Schwachstellenanalyse ("Unternehmens-Check"). Im Ergebnis unterbreitet der Berater Lösungsvorschläge. Am Runden Tisch stimmt er das weitere Vorgehen mit allen Beteiligten ab. Der Unternehmens-Check umfasst höchstens 10 Tagewerke zu 8 Stunden.

Wer trägt die Kosten der Beratung?

Das geförderte Unternehmen bezahlt lediglich

  • die Mehrwertsteuer auf das Netto-Honorar des Beraters und
  • die Fahrtkosten in Höhe der gesetzlichen Fahrtkostenpauschale für Dienstreisen.

Der Berater erhält eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 160 Euro pro Einsatztag zu 8 Stunden. Damit werden die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Kopien, Telefon, Fax etc. abgegolten. Diese Kosten trägt die KfW.

Zusammenfassung

Die KfW hat das Wichtigste über den Runden Tisch in einem Merkblatt zusammengefasst. Es lässt sich online lesen oder als pdf-Dokument herunterladen:

KfW-Merkblatt "Runder Tisch"


Seite ausdrucken Seite weiterempfehlen Zum Seitenanfang


Service-Telefon: 0711 1657-0
 

Imagekampagne




 

Sachverständige

Interner Link zur Sachverständigendatenbank

Normalerweise leisten Handwerker gute Arbeit. Wenn trotzdem mal unklar ist, ob die Qualität stimmt, hilft das Urteil eines Sachverständigen.
Sachverständige finden



 

Bestellungen

Interner Link zu den Bestell-Seiten für Broschüren

Eine Vielzahl von Druckschriften ergänzt das Service-Angebot der Handwerkskammer schwarz auf weiß. Mitglieder können die meisten davon kostenlos bestellen.
Veröffentlichungen



 

Gründer

EAP

Wer in der Region Stuttgart ein Handwerksunternehmen gründen will, braucht nur einen Ansprechpartner: Uns.
Einheitlicher Ansprechpartner



Schnellsuche Handwerker




Callback

Herr   Frau



Gewünschter Rückruf

zwischen  und  Uhr


Wir rufen Sie gerne während unserer Service-Zeiten zurück: Montag bis Donnerstag, 8:00 bis 17:00 Uhr; freitags 8:00 bis 16.00 Uhr

Kontakt | Impressum | Datenschutzhinweis | Newsletter | Servicezentrum | Inhaltsverzeichnis | Extranet


Zum Seitenanfang | Zum Inhalt

Weitere Stichworte zum Thema Beratung und Service:

Runder Tisch, KfW, Förderung, Beratungsgespräche, Wirtschaftskrise

Archiv mit älteren Beträgen der HWK-Startseite