Beratung und Service - Betrieblicher Umweltschutz
Der EnergieSparCheck des Landes Baden-Württemberg
Immobilien auf dem Prüfstand
In punkto Energiesparen ist der EnergieSparCheck eine interessante Möglichkeit, den Ist-Stand eines Wohngebäudes zu prüfen und daraus Handlungsvorschläge abzuleiten.
Eine Energieberatung empfiehlt sich immer, zumal noch weitere Förderprogramme für die energetische Bewertung, auch von betrieblich genutzten Gebäuden, existieren.
Was verbirgt sich hinter dem EnergieSparCheck?
Das Land Baden-Württemberg macht Ernst mit der Energieeinsparung und mit der Verminderung des klimawirksamen Gases CO2. Im Rahmen des Altbaumodernisierungsprogramms werden Vorhaben finanziell gefördert, die zur Reduzierung des Energieverbrauches an Gebäuden beitragen, die vor dem 1. Januar 1984 ihre Baugenehmigung erhielten. Antragsberechtigt sind Haus- und Wohnungseigentümer. Das Altbaumodernisierungsprogramm gliedert sich in die Teilprogramme Impulsprogramm Altbau, Energiediagnoseprogramm und Energieeinsparprogramm.
Ehe Mittel für Verbesserungsmaßnahmen bewilligt werden, muss eine energetische Bewertung des Gebäudes und der Heizung gemacht worden sein. Damit soll sichergestellt werden, dass nur Maßnahmen ergriffen werden, die zielführend sind und das Gebäude - bezüglich der ergriffenen Maßnahmen - mindestens auf den Stand der Wärmeschutzverordnung vom 16. August 1994 bringen.
Wenn Sie einen Energiesparfachmann des Handwerks in Ihrer Nähe suchen oder wenn Sie mehr über den Energiesparcheck erfahren möchten, besuchen Sie die Website des Förderprogramms:
Vorteile des EnergieSparCheck
Das Gebäude wird auf Herz und Nieren unter dem Aspekt des Energieverbrauchs geprüft. Hierzu werden modernste Computerprogramme eingesetzt. Wände, Dach, Fenster und Kellerdecke werden auf Wärmeverluste hin getestet. Außerdem wird die Heizungsanlage auf Umwandlungsverluste geprüft. Energetische Sanierungsmaßnahmen werden so deutlich.
Energiesparmaßnahmen sorgen damit nicht nur für gleichmäßige und angenehme Temperaturen in den Gebäuden, sondern verhindern auch Bauschäden, vor allem Feuchtschäden.
Auch vor dem Kauf neuer Gebäude empfiehlt es sich, vorher einen EnergieSparCheck durchzuführen, um zu sehen, welche Renovierungsmaßnahmen im Sinne der Energieeinsparung erforderlich sind.
Der Hauseigentümer kann so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig die Kosten des Raumwärmebedarfs so niedrig wie möglich halten.
Durch moderne Heizungsanlagen können bis zu 50 Prozent Energie eingespart werden. Eine Einsparung von 1000 Litern Heizöl vermindert den CO2-Ausstoß um 2400 kg. Spart man 1.000 m³ Erdgas ein, so vermindert sich der CO2-Ausstoß um 1800 kg.
Was ist zu tun?
Der Ablauf des EnergieSparChecks folgt einem formalen Verfahren, das für den Hausbesitzer keinen Verwaltungs- oder Organisationsaufwand erfordert. Er schließt einen Beratungsvertrag ab, der Berater kommt vor Ort und macht seine Datenaufnahme, wertet diese aus und erläutert das Ergebnis.
Der EnergieSparCheck wird von ausgewählten Fachbetrieben des Handwerks durchgeführt. Die Datenaufnahme dauert zwei bis drei Stunden. Über eine Urkunde werden dem Handwerksbetrieb die Ergebnisse mitgeteilt. Darüber hinaus wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch mit dem Energieberater der Handlungsbedarf geklärt.
Wenden Sie sich direkt an einen anerkannten Energieberater oder nehmen Sie Kontakt mit der Handwerkskammer Region Stuttgart oder mit dem Baden-Württembergischen Handwerkstag auf.





