Beratung und Service
Grünes Licht für Kredite
Veranstaltung zeigt Alternativen zu Bankdarlehen auf
In wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist es für Unternehmen schwer, von Banken dringend benötigte Kredite zu erhalten. Viele Unternehmer aus kleinen und mittleren Handwerksbetrieben haben das während der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise am eigenen Leib erfahren. Doch Bankdarlehen sind nicht die einzige Möglichkeit an Kapital zu gelangen. Am 20. April 2010 stellt die Veranstaltung Grünes Licht für Kredite Alternativen zu Bankdarlehen vor.

Bild: Clara Dinand, Gérard.Kremmer © Fotolia.com, Montage: HwK
In der Handwerkskammer Region Stuttgart findet an diesem Tag ab 18:00 Uhr ein Informationsabend zum Thema Finanzierungshilfen statt. "Experten geben den Teilnehmern Tipps für das richtige Verhandeln mit Banken und zeigen Finanzierungsalternativen auf", erklärt Franz Falk, Geschäftsführer des Bereichs Betriebsberatung der Handwerkskammer Region Stuttgart.
Rosali Gohl von der L-Bank stellt das Liquiditätshilfeprogramm ihres Finanzinstituts vor und erläutert die Rahmenbedingungen. Das Programm fördert mittelständische Unternehmen und Freiberufler. Sie können damit über ihre Hausbank Liquiditätshilfedarlehen zu günstigen Zinssätzen beziehen.
Auch Betriebe, die nicht genügend eigene Sicherheiten vorweisen können, haben die Chance auf einen Kredit. In solchen Fällen tritt die Bürgschaftsbank ein. Sie ist eine wettbewerbsneutrale Selbsthilfeeinrichtung, die kleine und mittlere Unternehmen bei der Finanzierung sinnvoller Projekte unterstützt, indem sie Bürgschaften gegenüber der Hausbank übernimmt. Eberhard Wienold von der Bürgschaftsbank stellt die Unterstützung durch Ausfallbürgschaften vor und klärt auf, welche Bedingungen die Betriebe dafür erfüllen müssen.
Um 18:45 Uhr berichtet Jörg Schleyer von der Deutschen Handwerk Finanz GmbH über Factoring im Handwerk. Bei diesem Finanzierungsinstrument verkaufen Betriebe ihre Forderungen an ein Factoring-Institut und erhöhen dadurch sofort ihre Liquidität.
Dass es bei der Kreditvergabe auch auf das richtige Verhalten gegenüber der Bank ankommt, erfahren die Teilnehmer gegen 19:30 Uhr von Unternehmensberater Werner Walz. Er verrät den Teilnehmern die 10 wichtigsten Regeln für Verhandlungen mit Banken.
Gegen Ende des Abends ist klar: Wer zu einem Gespräch mit Kreditgebern geht, sollte gut vorbereitet sein. Susanne Kreisinger von der Handwerkskammer Region Stuttgart und Marianne Hertler von der Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft BWHM zeigen auf, welche Beratungsangebote die Handwerkskammer, die BWHM und die KfW Förderbank anbieten.
Die Veranstaltung endet um 20:45 Uhr mit einer Diskussionsrunde. Die Referenten beantworten die individuellen Fragen der Teilnehmer und sind offen für einen konstruktiven Erfahrungsaustausch.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte mit dem Formular am Ende dieser Seite an, damit wir genug Plätze einplanen können.
Flyer der Veranstaltung (pdf-Dokument, 516 KB)




