Beratung und Service
Materialeffizienz schafft Wettbewerbsvorteile
Gemeinschaftsveranstaltung erklärt ökonomischen Nutzen
Von niedrigen Produktionskosten und hohen Gewinnen träumen alle Unternehmer. Einen Schritt näher kommen sie diesem Traum, wenn sie ihre Produktionskosten senken, indem sie aus dem Material mit dem sie arbeiten so viel herausholen wie möglich. IHK und Handwerkskammer Region Stuttgart zeigen am 10. März 2009 gemeinsam mit der Steinbeis-Stiftung, wie das geht und informieren außerdem über Förderprogramme.

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Beim Plätzchen-Ausstechen sieht es jeder: Es gibt viele Möglichkeiten, den Teig schlecht auszunutzen und einige wenige, so mit ihm zu verfahren, dass möglichst viele Plätzchen zustande kommen, ehe der nächste Fladen ausgerollt werden muss. Wer die Sache mit dem Teig richtig beherrscht, arbeitet materialeffizient. Im großen Maßstab funktioniert alles genau so, nur dass es dann vielleicht um Holz oder Kunststoff, Glas oder Metall geht. Die Veranstaltung Wettbewerbsvorteile durch Materialeffizienz jetzt sichern macht deutlich, wie stark optimierte Produktionsprozesse die Beschaffungskosten senken können.
"Die Verbesserung der Materialeffizienz sichert die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen, insbesondere des produzierenden Gewerbes", fasst Norbert Durst, Innovationsberater der Handwerkskammer Region Stuttgart, den entscheidenden Vorteil für Betriebe zusammen. Denn schaut man sich die Kostenstruktur im verarbeitenden Gewerbe an, so sind die Materialkosten mit rund 42 Prozent noch vor den Personalkosten mit 19,1 Prozent der mit Abstand größte Kostenblock. Mit Hilfe von intelligenten Lösungen in allen Prozess-Schritten - beispielsweise Produktion, Verfahrensentwicklung oder Anwendungstechnik - können die Materialkosten deutlich reduziert und somit die Gesamtkosten gesenkt werden. Gerade das wird die Veranstaltung vom 10. März zeigen, die in der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart stattfinden wird.
Programm der Veranstaltung
Der Nachmittag informiert über folgende Themen:
- Volks- und betriebswirtschaftliche Bedeutung der Materialeffizienz
- Kostensenkung durch Materialeinsparung in produzierenden Unternehmen
- Fördermöglichkeiten zur materialeffizienten Produktgestaltung
- Praxisbeispiele mit (VerMat rentable Verbesserung der Materialeffizienz) in mittelständischen Unternehmen
Förderprogramme machen Optimierung erschwinglich
"Der Bund hat verschiedene Förderprogramme aufgelegt, um kleine und mittlere Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Prozesse zu optimieren", erläutert Norbert Durst. So fördert beispielsweise das Materialeffizienzprogramm VerMat den Einsatz von Beratern, die vor Ort in mittelständischen Betrieben sogenannte Potenzialanalysen durchführen. Die Beratungen werden durch das Programm mit zwei Drittel der Kosten bezuschusst. In der Potenzialanalyse durchleuchten Berater die betrieblichen Prozesse und stellen lohnende Maßnahmen zusammen. Die Deutsche Materialeffizienzagentur (demea) in Berlin ist vom Bundesminsterium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit der Durchführung des VerMat-Programms beauftragt. "Wir helfen bei der Antragstellung und der Beratersuche", betont Agentur-Leiter Mario Schneider.
Wann und wo?
Die Veranstaltung findet in der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart, Jägerstraße 30, 70174 Stuttgart statt. Sie dauert von 15:00 bis 18:00 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro. Fragen zur Anmeldung beantwortet das zentrale Veranstaltungsmanagement der IHK unter der Telefonnummer 0711 2005-306. Mehr Informationen zum Inhalt der Veranstaltung gibt Manfred Müller von der Abteilung Industrie und Verkehr der IHK unter der Telefonnummer 0711 2005-329.




