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Beratung und Service

Deutsches Know-how ist in Saudi-Arabien gefragt

Delegationsreise führt Unternehmer in die Golfregion

Saudi-Arabien plant umfangreiche Investitionen in sein Gesundheitswesen und in die Verkehrsinfrastruktur. Das Know-how und die Produkte deutscher Betriebe sind dabei besonders gefragt. Bei einer Delegationsreise Ende April 2010 können baden-württembergische Unternehmer potenziellen saudi-arabischen Partnern persönlich vorstellen und neue Geschäftskontakte knüpfen.


Bild: HwK

"Saudi-Arabien setzt besonders auf deutsche Betriebe, die Erfahrung mit schwierigen Aufgaben in den Bereichen Bau, Innenausbau und Medizintechnik haben", weiß Gabriele Hanisch, Auslandsexpertin bei Handwerk International Baden-Württemberg. In Riad und Jeddah werden die Reiseteilnehmer bei Workshops, Firmenbesuchen und persönlichen Gesprächen mit den saudi-arabischen Teilnehmern in Kontakt kommen. Dabei können sie sich und ihre Produkte vor einem interessierten Publikum präsentieren. Die Reise findet vom 23. bis zum 29. April 2010 unter der Leitung von Wirtschaftsminister Ernst Pfister statt und wird vom Baden-Württembergischen Handwerkstag und Baden-Württemberg International organisiert.

Aus Städten werden Wirtschaftszentren

Ein großer Teil der Investitionen Saudi-Arabiens fließt in den Ausbau seiner Infrastruktur. Im Mittelpunkt der Planungen stehen die sechs wirtschaftsstärksten Städte des Königreichs. Aus der King Abdallah Economic City soll beispielsweise in den kommenden 15 Jahren eine völlig neue Stadt in der Größe von Washington D. C. werden. Rund 11,3 Milliarden US-Dollar wird Saudi-Arabien für den Ausbau des Schienen- und Straßennetzes, der Flug- und Schiffshäfen sowie für die Verbesserung des Verkehrsmanagements in den Ballungszentren einsetzen. Vorgesehen sind unter anderem umfangreiche Tunnel- und Brückenbaumaßnahmen sowie der Einsatz von Telematik-Technologien. Da Deutschland in Saudi-Arabien als Vorbild für Ausbildung, Forschung und Technologie gilt, arbeiten Investoren besonders gerne mit deutschen Fachkräften und Produkten.

Großes Potenzial im Gesundheitswesen

Saudi-Arabien wird in den kommenden Jahren ein flächendeckendes Netz aus Gesundheitseinrichtungen aufbauen. Neunzig Krankenhäuser und mehr als 1.300 Gesundheitszentren sollen neu entstehen. Durch die Bauvorhaben wird auch der Bedarf an medizinischem Equipment steigen. Die medizintechnischen Geräte bezieht das Königreich vor allem aus dem Ausland. Daraus ergeben sich interessante Möglichkeiten für deutsche Hersteller, denn das Gütesiegel "Made in Germany" genießt in der Golfregion großes Vertrauen.

Inhalte der Delegationsreise

Die Delegationsreise führt die Teilnehmer in die Wirtschaftszentren Riad und Jeddah. An jedem Standort finden Workshops zu den Themen Gesundheitswirtschaft sowie infrastrukturelle und technische Dienstleistungen statt. Die deutschen Betriebe haben dann die Möglichkeit, den saudi-arabischen Teilnehmern ihr Unternehmen und ihre Produkte zu präsentieren. Unternehmensbesuche und individuelle Gespräche runden das Programm ab. "Die Wirtschaftsdelegationsreise bietet deutschen Betrieben die einmalige Gelegenheit, in persönlichen Kontakt mit saudi-arabischen Geschäftspartnern zu treten und bei direkten Gesprächen Kooperationsmöglichkeiten zu entwickeln", so Gabriele Hanisch.

Der Gesamtpreis für die Wirtschaftsdelegationsreise nach Saudi-Arabien beträgt 3.781,90 Euro. Die Reise wird maßgeblich durch Außenwirtschaftsfördermittel des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg und der Handwerkskammern in Baden-Württemberg unterstützt. Eine Anmeldung ist bis zum 19. Februar 2010 möglich. Weitere Informationen zu der Delegationsreise erhalten Sie bei Gabriele Hanisch, Telefon 0711 1657-227.

Anmeldung


Delegationsreise Saudi-Arabien

23. bis 29. April 2010

3.781,90 Euro













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Weitere Stichworte zum Thema Beratung und Service:

Wirtschaftsdelegationsreisen, Saudi-Arabien, Riad, Jeddah, Handwerk International, 23.04.2010, Hanisch

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