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Ausbildung als Bau- und Metallmaler/-in

Auf dieser Seite erfährst du alles, was du über die Ausbildung als Bau- und Metallmaler/-in wissen musst.

Was macht ein/e Bau- und Metallmaler/-in?

Ein kunterbunter Beruf erwartet alle, die sich zu Bau- und Metallmaler/-innen ausbilden lasen. Sie können sich sogar aussuchen, was sie bemalen - Gebäude oder Autos. Dazu sollten sie nicht gerade farbenblind sein.

Bau- und Metallmaler/-innen wählen zwischen zwei Fachrichtungen: wer etwas gegen graue Wände hat oder öfter mal einen Tapetenwechsel braucht, entscheidet sich für den Schwerpunkt Maler/-in. Wessen Herz für Autos und ihr Aussehen schlägt, wählt den Schwerpunkt Lackierer/-in. In beiden Fällen bist du für das Ansetzen und Mischen der Farben verantwortlich und in jedem Fall machst du aus Alt Neu.

In unserem Video verrät dir ein Auszubildender aus der Region Stuttgart mehr über die Ausbildung als Bau- und Metallmaler/-in .

  • farbenfroh
  • wandlungsfreudig
  • lebenslustig

Achtung: Frisch gestrichen!

Bau- und Metallmaler/-innen der Fachrichtung Maler/-in verschönern Gebäude von innen und von außen. Mit der farblichen Neugestaltung oder Renovierung von Wänden, Geländern, Fenstern, Türen oder Heizkörpern sind sie außerdem beschäftigt. Dazu muss der alte Schmodder erst mal runter: Alte Tapeten und Anstriche lösen oder schleifen sie ab. Sie entfernen Roststellen, verputzen Löcher und Risse in der Wand, schließlich tragen sie Grundierungen auf, um dann mit neuer Tapete oder Farbe alles zu verschönern. Beim Renovieren von Außenfassaden turnen sie schon mal in Schwindel erregender Höhe auf Gerüsten herum, die sie vorher aufgebaut haben. So manchen schweren Farbeimer transportieren sie mehrere Stockwerke nach oben. Zu den erneuerbaren Gegenständen in diesem Beruf zählen auch Bodenbeläge wie Teppich- oder Linoleumböden.



Der Lack ist ab?

Dann nix wie hin zu den Bau- und Metallmaler/-innen der Fachrichtung Lackierer/-in. Sie lackieren Fahrzeug- oder andere Industrieteile neu oder um oder bessern kleinere Lackschäden aus. Auch hier muss erst einmal der alte Lack entfernt werden, das machen sie durch Schleifen oder Abflammen. Auch Roststellen und kleineren Beulen an Fahrzeugen machen sie den Garaus. Dann kommt die Grundierung drauf und als Sahnehäubchen der neue Lack in mehreren Schichten. Die oberste wird mit Polituren endbehandelt. Anhand von Vorlagen und Schablonen bringen sie auch Beschriftungen an. Haupthandwerkszeug ist übrigens die Spritzpistole.



Die etwas andere Berufswahl

Eine Lehre zum/zur Bau- und Metallmaler/-in ist eine Fachwerkerausbildung. Sie orientiert sich an der Regelausbildung zum/zur Maler/-in beziehungsweise zum/zur Fahrzeuglackierer/-in, ist aber um theoretische und zum Teil auch um praktische Inhalte reduziert. Sie richtet sich an Jugendliche, die aufgrund von Lernschwächen, persönlichen Defiziten oder Behinderungen nicht an einem regulären Ausbildungsgang teilnehmen können. Speziell ausgestattete Bildungseinrichtungen mit geeigneten Werkstätten, Sonderberufsschulen und sozialpädagogisch geschulten Mitarbeitern bieten solche Fachwerkerausbildungen an.



Ausbildungsdauer & Prüfungen

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Abschluss- und Gesellenprüfung: Je nach gewähltem Schwerpunkt und persönlicher Eignung stehen Bau- und Metallmaler/-innen die Regelausbildungen zum/zur Maler/-in beziehungsweise zum/zur Fahrzeuglackierer/-in offen.