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Ausbildungsprämie: So beantragen Sie die Förderung

Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Ausbildungsprämie, den Zuschuss zur Ausbildungsvergütung und die Übernahmeprämie beantragen.

Unterstützung für kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe

DieCorona-Pandemie soll nicht zu einer Krise für die berufliche Zukunft junger Menschen und für die Fachkräftesicherung werden.

Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ will die Bundesregierung Ausbildungsbetriebe in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation unterstützen und sie motivieren, ihr Ausbildungsplatzangebot aufrecht zu erhalten.

Das sind die Ziele:

  • Ausbildungskapazitäten erhalten und ausbauen
  • Kurzarbeit für Auszubildende vermeiden
  • Auftrags- und Verbundausbildung fördern
  • Anreize zur Übernahme im Falle einer Insolvenz schaffen

 Aktueller Hinweis

Die Bundesregierung plant eine Verdopplung der Ausbildungsprämie. Die Unterstützung soll für das kommende Ausbildungsjahr von 2.000 Euro auf 4.000 Euro erhöht werden. Auch bei der Übernahmeprämie sollen neue Kriterien gelten. Weitere Informationen finden Sie in der Deutschen Handwerks Zeitung.

Maßnahmen und Voraussetzungen für die Prämien

 

Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag erhalten Sie, wenn...

  • ... wenn im Jahr 2020 mindestens ein Monat in Kurzarbeit gearbeitet wurde oder

  • ... Ihr Betrieb im Zeitraum April bis Dezember 2020 in zwei zusammenhängenden Monaten einen Umsatzeinbruch von durchschnittlich mindestens 50 Prozent hatte oder 

  • ... in fünf zusammenhängenden Monaten von durchschnittlich mindestens 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr verkraften musste

  • ... und das Ausbildungsniveau im Vergleich zu den Vorjahren nicht verringert wird.

Die Auszahlung erfolgt nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit. Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum 24. Juni 2020 bis 15. Februar 2021 beginnen.

Eine Ausbildungsprämie in Höhe von 3.000 Euro für jeden zusätzlichen Ausbildungsvertrag erhalten Sie, wenn

  • ... wenn im Jahr 2020 mindestens ein Monat in Kurzarbeit gearbeitet wurde oder

  • ... Ihr Betrieb im Zeitraum von April bis Dezember 2020 in zwei zusammenhängenden Monaten einen Umsatzeinbruch von durchschnittlich mindestens 50 Prozent hatte oder

  • ... in fünf zusammenhängenden Monaten von durchschnittlich mindestens 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr verkraften musste

  • ... und das Ausbildungsniveau gegenüber den Vorjahren erhöht wird.

Die Auszahlung erfolgt nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit. Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum 24. Juni 2020 bis 15. Februar 2021 beginnen.

Wenn Ihr Unternehmen aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit anzeigt, aber einen Arbeitsausfall bei den Auszubildenden vermeidet, können Sie den Zuschuss zur Ausbildungsvergütung erhalten. Durch die Förderung wird Ihre zusätzliche Anstrengung als Ausbildungsbetrieb bezuschusst, da Sie Ihren Auszubildenden trotz Corona-Krise einen erfolgreichen Berufsabschluss ermöglichen.

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die trotz Kurzarbeit die Ausbildung regulär fortsetzen, erhalten einen Zuschuss in Höhe von 75 Prozent der Ausbildungsvergütung.

  • Die Förderung wird für jeden Monat gezahlt, in dem der Betrieb einen Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent angezeigt hat.

Bei der Agentur für Arbeit finden Sie diekonkreten Fördervoraussetzungen und den Antrag.

Auch dieVerbundausbildung wird im Rahmen des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ gefördert. Eine Förderung ist möglich, wenn die Ausbildung im Betrieb wegen pandemiebedingter Auflagen behindert wird.

Die Ausbildung erfolgt in anderen KMU aus allen Wirtschaftsbereichen oder durch überbetriebliche Berufsbildungsstätten bzw. Ausbildungsdienstleister für mindestens sechs Monate.

Eine Übernahmeprämie in Höhe von 3.000 Euro je Azubi ist möglich, wenn...

  • ... ein Auszubildender aus einem Betrieb, der pandemiebedingt insolvent gegangen ist, durch einen anderen Betrieb für die Dauer der restlichen Ausbildung übernommen wird. Die ursprüngliche maximale Betriebsgröße von 249 Mitarbeitern (auf beiden Seiten) besteht mittlerweile nicht mehr.

Die Förderung ist befristet bis zum 30. Juni 2021.



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ArGe Medien im ZVEH



Ausbildungsprämie beantragen

Anträge können von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit maximal 249 Beschäftigten gestellt werden, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen durchführen. 

 Die vom Bund festgelegten Förderkriterien für die einzelnen Prämien und Zuschüsse sind klar definiert. Bitte informieren Sie sich daher genau über die jeweils geltenden Vorgaben, bevor Sie einen Antrag stellen.

 Die Antragsbearbeitung, konkrete Beratung und Bewilligung der Zuwendungen läuft über die Agenturen für Arbeit. Den Arbeitgeber-Service ihrer örtlichen Agentur für Arbeit erreichen Sie über dasKontaktformular oder telefonisch unter 0800 4 555520 (gebührenfrei).

  Alle Formulare, Ausfüllhinweise und Antworten auf häufige Fragen bietet dieBundesagentur für Arbeit.

 Für die Beantragung gilt dieFörderrichtlinie des BMAS.

 Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bietet auf seiner Seite eineFAQ-Übersicht.

 Gerne stellen wir Ihnen das  Formblatt „Bescheinigung der zuständigen Stelle“ aus. Füllen Sie dazu bitte unserFormular aus.



 Was Sie außerdem wissen sollten

Neben diesen Förderungen ist die Inanspruchnahme anderer Programme des Bundes oder der Länder mit gleicher Zielrichtung oder gleichem Inhalt nicht möglich. Entscheiden Sie sich selbst für die passende Förderung.

Weitere Informationen finden Sie imEckpunktepapier.

Weitere praktische Informationen bietet dasBMAS.

Beantragung einer Bescheinigung für eine Ausbildungsförderung

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Ausbildungsberaterin (Landkreis Göppingen, Rems-Murr-Kreis)

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Jannik Clauß

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