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Corona: Was gilt für Fleischer in Baden-Württemberg?

Nach den Skandalen in der Fleischindustrie hat das Land eine Sonder-Corona-Verordnung erlassen. Sie wirkt sich auch auf Metzgereien aus.

Diese Handwerksbetriebe sind betroffen

Das Wirtschaftsministerium und das Sozialministerium Baden-Württemberg haben eine gemeinsame Corona-Verordnung zu Arbeits- und Hygienebedingungen in Schlachtbetrieben erlassen.

Die Verordnung tritt zum 14. Juli 2020 in Kraft und gilt für

  • alle Arten von Schlacht- und Zerlegungsbetrieben,
  • alle Arten von Fleischverarbeitungsbetrieben,
  • alle Arten von Wildbearbeitungsbetrieben und
  • sonstige Betriebe, die Lebensmittel aus unverarbeitetem Fleisch herstellen oder behandeln.

Auch das „normale“ Metzgerhandwerk ist davon betroffen. Gemäß der definierten Ausnahmeregelungen (§ 7) sind in kleineren und rein fleischverarbeitenden Fleischereien vor allem die Vorgaben zu Abstandsregel (§ 2) und Mund-Nasen-Bedeckung (§ 3) zu beachten:

 Corona-Verordnung Schlachtbetriebe und Fleischverarbeitung

Für Betriebsstätten mit mehr als 30 Beschäftigten im Schlacht- und Zerlegebereich gelten strengere Vorgaben (vgl. z. B. § 4 Hygieneanforderungen, § 5 Hygienekonzept sowie § 6 Datenerhebung, Datenverarbeitung).

 Die Landesregierung bietet auf einerSonderseite einen transparenten Überblick.

 Ein Interview mit Fleischerverbandspräsident Herbert Dohrmann finden Sie in derDHZ.

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