Ab-ins-Ausland
HWK/Patrizia Cialfi

Im Ausland wertvolle Erfahrungen sammeln

Viele Berufseinsteiger träumen davon, einmal im Ausland zu arbeiten. Das Auslandsprogramm "Be Europe" und unser Mobilitätsprojekt im Rahmen von "Erasmus+" machen es möglich.

Den Horizont erweitern mit "Be Europe"

Wer möchte nicht mal für eine Zeit lang ins Ausland? Ein neues Land und seine Menschen kennen lernen - hautnah und nicht als Tourist. Diese Möglichkeit bietet das Programm "Be Europe": Vier Wochen lang können Azubis den Alltag in einem Betrieb in England oder Irland erleben.

Das Auslandspraktikum ist eine hervorragende Gelegenheit, in nur vier Wochen ein fremdes Land zu erleben und spannende Arbeitserfahrungen zu sammeln. Und ganz nebenbei vertiefen die Praktikanten auch noch ihre Sprachkenntnisse. Ein weiterer Vorteil: Wer beruflich ins Ausland geht, zeigt zukünftigen Arbeitgebern, dass er engagiert, lernbereit, mobil und flexibel ist.

Beste Voraussetzungen also für den weiteren beruflichen Weg!

Go-for-Europe-Logo

Wer organisiert das Projekt?

Die "Be Europe"-Auslandsaufenthalte werden durch das Projekt  Go.for.europe organisiert. Es stellt Praktikumsplätze in verschiedenen Betrieben in Birmingham in England und Irland zur Verfügung.

Wie läuft der Aufenthalt ab?

In der ersten Woche besuchen die Auszubildenden einen Sprachkurs, in den drei darauf folgenden Wochen sind sie in einem Handwerksbetrieb tätig, dessen Metier zum Ausbildungsberuf passt. Im Vorfeld gibt es zur interkulturellen und organisatorischen Vorbereitung ein Pflicht-Seminar für alle Auslandspraktikanten.

Wer kann teilnehmen?

Auszubildende aus allen Handwerksberufen können sich für einen Aufenthalt in England und Irland bewerben. Die Teilnehmer müssen mindestens 17 Jahre alt und im zweiten Ausbilldungsjahr sein. Grundkenntnisse in Englisch sind eine wichtige Voraussetzung.

Wie sieht es mit Kosten, Unterkunft und Verpflegung aus?

Die Auslandspraktika werden durch das EU-Berufsbildungsprogramm Erasmus+ finanziell unterstützt. Der Eigenanteil für Teilnehmende liegt bei max. 550 Euro, sie wohnen während des Praktikums bei Gastfamilien.

Welche Regelungen gelten?

Ein Auslandspraktikum wird als Bestandteil der Ausbildung anerkannt und unterbricht deswegen nicht das Ausbildungsverhältnis. Das bedeutet, dass Azubis während ihres Auslandsaufenthalts ihre Ausbildungsvergütung weiter erhalten. Die Lehrlinge sind auch während des Praktikums über die Berufsgenossenschaft ihres Ausbildungsbetriebs versichert.

Raumausstatterin Jenny Rösch (20) reiste im Rahmen von
HWK
Raumausstatterin Jenny Rösch (20) reiste im Rahmen von "Go.for.europe" nach Irland und arbeitete dort in einer Polsterei.

Gibt es ein Zertifikat?

Für den erfolgreichen Abschluss des Auslandspraktikums erhalten die Teilnehmer als Nachweis den Europass Mobilität . Der Pass ist ein europaweit gültiges Dokument, das die erworbenen fachlichen, sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen bestätigt.

Wie und wo kann ich mich bewerben?
Ansprechpartnerin für das Austauschprogramm ist Monika Baer vom Baden-Württembergischen Handwerkstag:

 Tel. 0711 263709-162
mbaer@handwerk-bw.de

Mit "Erasmus+" in die Toskana

Wer seinen Gesellenbrief schon in der Tasche hat, kann sich für die Teilnahme am EU-geförderten Austauschprojekt "Erasmus+" (bis 2015: "Leonardo da Vinci") bewerben. Jedes Jahr reisen 15 Junghandwerker aus der Region Stuttgart in die Toskana. Dort leben und arbeiten sie für drei Monate in der Stadt Volterra.

Auf die "Volterrani auf Zeit" warten spannende interkulturelle Erlebnisse, die mit einem Sprachkurs beginnen und mit grenzübergreifenden Freundschaften zu italienischen Kollegen enden können.

Volterra-Projekt

Volterra-Einblicke
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Viktoria Utz

Assistentin des Geschäftsführers Berufliche Bildung

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