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Video-Serie: "Was tut die Kammer für mich?" - Teil 18: Bildungspyramide

In der Serie "Was tut die Kammer für mich?" stellen wir Ihnen regelmäßig unsere kostenlosen Serviceleistungen vor. In Folge 18 erklärt Ausbildungsberater Mischa Fleischmann, warum die Auszeichnung mit der "Bildungspyramide" so wichtig ist und wie man sich die begehrte Trophäe verdient.



Auszeichnung für besonderes Engagement

In zahlreichen Betrieben in der Region Stuttgart steht sie schon: die Bildungspyramide . Die Auszeichnung der Handwerkskammer belohnt jedes Jahr besonderes Engagement und innovative Ideen in der Berufsausbildung. Und die gibt es in den sechs Landkreisen des Kammerbezirkes zu Hauf. "Mit der Bildungspyramide wollen wir dieses Engagement würdigen und im Handwerk und der breiten Öffentlichkeit bekannt machen", erklärt Mischa Fleischmann.

Der Ausbildungsberater ist in der Kammer zuständig für die Prüfung der Nominierten. "Alle Bewerber oder übers Jahr vorgeschlagenen Betriebe schaue ich mir genau an, fahre vorbei und führe ausführliche Gespräche", beschreibt er das Prozedere. Ein wichtiges Auswahlkriterium ist das soziale Engagement: "Viele Betriebe geben bewusst schwächeren Schülern, Jugendlichen mit Sprachdefiziten oder Ausbildungsabbrechern eine Chance und übernehmen so eine große gesellschaftliche Verantwortung", erklärt Fleischmann. Angesichts des demographischen Wandels und immer mehr Studierenden betont Fleischmann die Bedeutung des Ausbildungsmarketings: "Oft komme ich in einen Betrieb und finde tolle Maßnahmen vor, die für den Unternehmer ganz selbstverständlich waren. Da hätten die Betriebe sehr viel zu bieten, was sie für Eigenwerbung nutzen könnten." Und wie können die ausgezeichneten Ausbilder die Trophäe einsetzen? Fleischmann: "Sie unterstützt ganz hervorragend das Ausbildungsmarketing. Für Kunden und Geschäftspartner ist das immer interessant."

Eine vierköpfige Jury aus je einem Vertreter von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, der Kammer sowie der Berufsschulen wählt aus je etwa sechs Anwärtern einen Sieger pro Landkreis aus. Im Frühjahr werden die Gewinner informiert. Die Trophäe übergibt ein Vertreter der Kammerspitze bei den Lossprechungsfeiern der Kreishandwerkerschaften. Die nicht berücksichtigten Bewerber verbleiben in der Auswahl für das nächste Jahr.



Große Freude in Vaihingen/Enz

Einer der Gewinner der Bildungspyramide 2015 ist das Autohaus Bauer aus Vaihingen/Enz . Die Inhaber Sylvia und Dieter Maurer legen großen Wert auf die Ausbildung. Seit Jahren nimmt das Ehepaar auch Bewerber unter ihre Fittiche, die in anderen Betrieben vielleicht keine Lehrstelle bekommen würden - sei es aufgrund schlechter Noten, familiärer Probleme oder Problemen mit dem bisherigen Ausbildungsbetrieb. Ein Beispiel dafür ist der 18-jährige Blerim Krasniqi. Durch wiederholte Umzüge vom Kosovo nach Deutschland und zurück ergaben sich Sprachprobleme. Dennoch gaben ihm die Maurers die Chance, ein Praktikum zu absolvieren. "Seine freundliche und hilfsbereite Art hat uns überzeugt. Noch in der Phase vor seinem Hauptschulabschluss haben wir ihm als Ansporn einen Vertrag zum Besuch der Berufsfachschule gegeben."

Die Bildungspyramide ist aber nicht nur eine Auszeichnung für die Leistungen der Vergangenheit. "Uns bestärkt der Preis darin, dass wir als kleines Familienunternehmen etwas bewirken können und ständig neue Möglichkeiten suchen, den Nachwuchs für uns zu begeistern und an uns zu binden. Ich kann jedem Handwerksbetrieb nur empfehlen, sich für die Bildungspyramide zu bewerben, denn der Imagegewinn ist unbezahlbar", weiß Sylvia Maurer.

Mehr Informationen gibt Mischa Fleischmann im Video. Sylvia und Dieter Maurer erläutern außerdem, was sie alles tun, um Nachwuchskräfte zu gewinnen.



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"Was tut die Kammer für mich?" - Alle Video-Beiträge auf einen Blick

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Mischa Fleischmann

Ausbildungsberater (Kfz-Technik, Sanitär-Heizung-Klima)

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