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Ausbildung als Handzuginstrumentenmacher/-in

Auf dieser Seite erfährst du alles, was du über die Ausbildung als Handzuginstrumentenmacher/-in wissen musst.

Was macht ein/e Handzuginstrumentenmacher/-in?

Geschickte Hände und ein gutes Gehör - und vielleicht wird das Akkordeon ja bald das Instrument der Popmusik.

Ob Seemannsklavier oder Quetschkommode - das gute alte Akkordeon wird nie aussterben. Dein Glück, denn so brauchst du dir mit diesem Beruf keine Zukunftssorgen zu machen. So ein Akkordeon besteht aus ganzen 2000 Einzelteilen - kein Wunder, dass du hier fit im Umgang mit Holz und Metall sein musst. Zuerst wird eine Skizze angefertigt, dann das Gehäuse hergestellt, das Innenleben eingesetzt und zu guter Letzt gestimmt - das kann sich echt hören lassen!

  • fesch
  • soundstark
  • unvergleichbar

Die "Quetschkommode" hat ihre Fans

Zünftig und gesellig geht's zu, wenn Akkordeonspieler für Stimmung sorgen. Egal, ob auf Ziehharmonikas oder Akkordeons Seemannslieder oder Folkmusic gespielt werden. Musiker und Publikum haben ihren Spaß. Den hat auch der Handzuginstrumentenmacher bei seiner Arbeit. Es dauert einige interessante Fertigungsschritte, bis dem Instrument die richtigen Töne beigebracht werden.



Aufwändiges Innenleben

Metall- und Holzbearbeitung sollten einem schon "reinlaufen". Denn so ein Instrument besteht aus einem maßgeschneiderten Holzgehäuse, in das ein reges Innenleben eingesetzt wird. Angefangen bei dem Boden, den Luftdurchgängen, über die Tastatur, die Anfertigung von Stimmstücken, Bassmechaniken mit bis zu 2000 Einzelteilen, bis hin zum Balg. Ist alles komplett, wird das Instrument gestimmt. Da kommt es dann aufs gute, musikalische Gehör an. Zwar sind Akkordeon, Ziehharmonika, Mundharmonika oder Melodicas in der Pop-Musik nicht immer angesagt, doch es muss nicht alles modisch sein, was toll klingt. Die Arbeit macht Spaß und die Ergebnisse können sich echt hören lassen.



  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre