Ausbildung-als-Oberfleachenbesch.
auremar - Fotolia.com

Ausbildung als Oberflächenbeschichter/-in

Auf dieser Seite erfährst du alles, was du über die Ausbildung als Oberflächenbeschichter/-in wissen musst.

Was macht ein/e Oberflächenbeschichter/-in?

Gemeinhin gilt es als wenig erstrebenswert, sich mit Dingen nur "oberflächlich" zu beschäftigen. Bei der Berufswahl gibt es aber eine löbliche Ausnahme: den  Oberflächenbeschichter.

Logo-azubiTV

In unserem Video verrät dir ein Auszubildender aus der Region Stuttgart mehr über die Ausbildung als Oberflächenbeschichter/-in .

Widerstandskraft verbessern

Aber was steckt hinter dieser Berufsbezeichnung? Metallteile lassen dem Rostteufel kaum eine Chance, wenn sie veredelt sind. Und auch die Widerstandsfähigkeit bei harter Beanspruchung wächst. Das ist zum Beispiel vorteilhaft bei Karosserieteilen oder anderen metallischen Gegenständen, die für lange Zeit funktionstüchtig bleiben müssen. Denn es spart Rohstoffen, wenn Teile länger haltbar sind.

Du nimmst dich als Oberflächenbeschichter vieler verschiedener Dinge an: Technische, aber auch dekorative Gegenstände, beispielsweise Leiterplatten, Felgen, Uhren, Kunststoffe, Brillengestelle und Schmuck, erhalten durch das Galvanisieren eine schützende "Haut". Diese kann aus Gold, Silber, Nickel oder Chrom sein - je nach dem Verwendungszweck des jeweiligen Werkstücks.



Naturwissenschaftliche Grundkenntnisse und handwerkliches Geschick

Einige Eigenschaften solltest du für deine Aufgaben in diesem Beruf mitbringen: Wenn es um Oberflächen geht, ist beispielsweise Gründlichkeit angesagt, etwa beim Schleifen, Polieren und Bürsten bei der Vor- und Nachbehandlung. Auch physikalische, chemische und mathematische Grundkenntnisse gehören zusammen mit handwerklichem Geschick zur Oberflächenveredelung dazu, wenn du in dich in diesem Beruf verwirklichen willst. Und, nicht zu vergessen: Um die Umwelt nicht zu belasten, muss du auch spezielle Abwasseranlagen überwachen können.



Ausbildungsinhalte

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Betriebliche und technische Kommunikation
  • Planen und Steuern von Arbeitsabläufen; Kontrollieren und Beurteilen der Ergebnisse
  • Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen
  • Grundlagen der mechanischen Fertigungs- und Fügeverfahren, Herstellen von Betriebsmitteln
  • Erfassen von Messwerten
  • Warten von Betriebsmitteln
  • Vor- und Nachbehandeln von unbeschichteten und beschichteten Oberflächen
  • Regeln von Produktionsprozessen
  • Umgang mit Betriebs- und Gefahrstoffen, verfahrenstechnische Grundoperationen
  • Qualitätsmanagement
  • Wärmebehandlung
  • Einsetzen von Vorrichtungen und Gestellen
  • Oberflächentechnologie
  • Alternative A: Chemische und elektrochemische Abscheidungen von Metallen und Legierungen
  • Alternative B: Anodisationstechnik
  • Alternative C: Dünnschichttechnik
  • Alternative D: Feuerverzinken
  • Bedienen, Überwachen und Warten von Einrichtungen und Anlagen
  • Entfernen von Beschichtungen
  • Beurteilen von Oberflächen
  • Verfahren der Umwelttechnik

Ausbildungsdauer & Prüfungen

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Zwischenprüfung: Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
  • Gesellen-/Abschlussprüfung: Die Ausbildung schließt mit einer Gesellen-/Abschlussprüfung ab.