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Ausbildung als Textilgestalter/-in im Handwerk

Auf dieser Seite erfährst du alles, was du über die Ausbildung als Textilgestalter/-in im Handwerk wissen musst.

Was macht ein/e Textilgestalter/-in im Handwerk?

Wenn dich textiles Werken schon in der Schule kalt gelassen hat, musst du dich hier warm anziehen. In jedem anderen Fall findest du als Textilgestalter/-in im Handwerk den roten Faden in einen bestrickend kreativen Beruf.

  • anziehend
  • modisch
  • kunstfertig

Sticken oder stricken?

Eine Bahn Stoff hat nur zwei Seiten, dieser Beruf bringt es dagegen gleich auf sechs. Das liegt daran, dass du dich als Textilgestalter/-in im Handwerk auf eine von sechs Fachrichtungen spezialisierst:

  • Klöppeln
  • Filzen
  • Posamentieren
  • Sticken
  • Stricken
  • Weben

Beim Posamentieren hast du übrigens vor allem mit Borten, Quasten, Kordeln, Zierbändern, Spitzen oder Fransen zu tun, die du an Kleidungsstücken, Vorhängen oder Möbeln anbringst. Natürlich immer erst auf Wunsch deiner Kunden. Hast du dich auf eine der anderen Fachrichtungen festgelegt, sieht deine Welt gleich wieder ganz anders aus. Denn ein Webstuhl unterscheidet sich ziemlich stark von einer Strickmaschine, und wer mal fein geklöppelte Spitze gesehen hat, verwechselt die nie wieder mit Filzpantoffeln.



Stichhaltig kompetent

Egal, in welcher Fachrichtung du dich wohler fühlst: Als Textilgestalter/-in im Handwerk machst du einen guten Stich für deine Auftraggeber, die von dir ganz genau das bekommen, was der Stoff ihrer Träume hergibt. Nicht selten begegnen dir alte Kleidungsstücke, von denen sich deine Kunden nicht trennen wollen. Dann geht es ums Ausbessern schadhafter Stellen, wofür du stichhaltig kompetent bist. Unter Umständen so sehr, dass du dich im Laufe der Zeit ganz auf restaurierende Arbeiten an älteren Werkstücken verlegen wirst. Aber das kannst du später noch entscheiden. Finde erstmal deinen roten Faden!



  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre