SSL-Zertifikat
HWK

DSGVO: Webseiten-Verschlüsselung ist notwendig

Momentan gehen Anwälte gegen Handwerksbetriebe vor, die eine Webseite ohne SSL-Zertifikat betreiben. Wir zeigen, was Sie beachten müssen.

Vorsicht bei fehlendem SSL-Zertifikat

Die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) führte zwar nicht zu einer Abmahnwelle, doch erhalten Handwerksbetriebe nun teilweise Mahnungen mit hohen Schadensersatzansprüchen aufgrund eines fehlenden SSL-Zertifikats auf ihrer Webseite.

Ist ein SSL-Zertifikat auf einem Webserver installiert, aktiviert es das digitale Sicherheitsschloss und das https-Protokoll. Es ermöglicht somit eine sichere Verbindung zwischen einem Webserver und einem Browser durch Verschlüsselung.

Sofern Daten auf einer Webseite verarbeitet werden, zum Beispiel durch ein Kontaktformular, muss ein SSL-Zertifikat vorliegen. Ansonsten wird gegen die DSGVO verstoßen und eine Mahnung wäre gerechtfertigt.

Deshalb sollten Handwerksbetriebe ihre Webseiten-Anbieter kontaktieren und klären, ob ein solches Zertifikat vorliegt.

SSL-Zertifikat
HWK

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand

Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationstechnik Baden-Württemberg bietet einen Newsletter an, der zu aktuellen Themen rund um den Datenschutz informiert:

zur aktuellen Ausgabe

zur Newsletter-Anmeldung

Volker-Suessmuth

Volker Süssmuth

Rechtsberater

Heilbronner Straße 43
70191 Stuttgart
Tel. 0711 1657-295
Fax 0711 1657-222
volker.suessmuth--at--hwk-stuttgart.de