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Corona-Regeln: Was für Friseure und Kosmetiker gilt

Die Corona-Verordnung bringt für Friseursalons, Kosmetikstudios und Fußpfleger in der Region Stuttgart strenge Vorgaben.

 Wer im Handwerk betroffen ist

Aus der Corona-Verordnung Baden-Württemberg ergeben sich Vorgaben für körpernahe Dienstleister, über die wir auf dieser Seite informieren.

Zu den körpernahen Dienstleistern im Handwerk zählen zum Beispiel:

  • Friseursalons und Barbershops
  • Fußpfleger 
  • Kosmetikstudios und Nagelstudios

Die Vorgaben gelten unabhängig davon, ob die Dienstleistung in einem Ladenlokal oder mobil – etwa beim Kunden zu Hause oder in einem Pflegeheim – angeboten wird.

Aktuelle Corona-Verordnung Baden-Württemberg
Corona-Pandemie: Update und häufige Fragen

Bei weitergehenden Fragen zu lokalen Vorgaben wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Landratsamt:

Informationen der Kommunen und Landkreise



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Was sich im Oktober geändert hat

Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung zum 15. Oktober 2021 angepasst. Neu ist insbesondere das 2G-Optionsmodell, bei dem Kunden einer Dienstleistung nur dann Einlass bekommen, wenn sie geimpft oder genesen sind:

Corona-Verordnung: Ein weiterer Schritt zurück zur Normalität

Für körpernahe Dienstleister, die sich für das 2G-Modell entscheiden, gilt dann:

  • Die Entscheidung für das 2G-Modell muss durch einen Aushang deutlich gemacht werden.
  • Kunden müssen nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind.
  • Die Maskenpflicht gilt in derBasisstufe nicht mehr für Kunden, sondern nur noch für Mitarbeitende.
  • Das Zutrittsverbot gilt nicht für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, wenn sie noch zur Schule gehen.
  • Jugendliche ab 17 Jahren, die nicht mehr zur Schule gehen, müssen einen negativen Antigentest vorlegen.

 Ab dem 15. Oktober müssen sich nicht geimpfte oder nicht genesene Beschäftigte mit Kontakt zu externen Personen auch in derBasisstufe regelmäßig testen lassen. Dies gilt ebenfalls für Selbstständige mit Kontakt zu externen Personen.

 Von Dienstleistern vor Ort durchgeführte Tests sind nach § 5 Abs.4 Nr.1 CoronaVO nur für diese entsprechende Dienstleistung gültig.

Beachten Sie hierzu diese Abschnitte auf unserer Corona-Sonderseite:

Was gilt bei der Testpflicht für Beschäftigte und Selbständige?

Was bedeutet „direkter Kontakt zu externen Personen“?

Was gilt bei Nachweis und Dokumentation der Corona-Testungen?

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 Was das dreistufige Warnsystem bedeutet

Die Corona-Verordnung sieht seit dem 16. September ein dreistufiges Warnsystem vor. Über die drei Stufen und ihre Auswirkungen für Handwerksbetriebe informieren wir auf unserer Corona-Sonderseite:

Dreistufiges System (Basisstufe, Warnstufe, Alarmstufe)





 Welche Vorgaben außerdem gelten

 Der Betrieb von körpernahen Dienstleistungen ist...

  1. ... in der Basis-und Warnstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Personen der Zutritt nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet ist.

  2. ... in der Alarmstufe ebenfalls zulässig, wobei nicht-immunisierten Personen der Zutritt nur nach Vorlage eines PCR-Testnachweises gestattet ist. Die Nachweispflichten gelten nicht für Physio- und Ergotherapie, Geburtshilfe, Logopädie und Podologie sowie medizinische Fußpflege und ähnliche gesundheitsbezogene Dienstleistungen.

 In geschlossenen Räumen gilt generell sowohl für Kunden als auch für Beschäftigte die Maskenpflicht. Von dieser Maskenpflicht gibt es Ausnahmen – wie zum Beispiel beim 2-G-Modell. Informationen zu weiteren Ausnahmen finden Sie in § 3 Abs. 2 CoronaVO.

 Körpernahe Dienstleister müssen ein Hygienekonzept erstellen, es auf Verlangen der zuständigen Behörde vorlegen und Auskunft über die Umsetzung erteilen. Wir bieten dafür einepraktische Arbeitshilfe.

 Ist ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich, darf dieser nicht älter als 24 Stunden sein. Ist ein PCR-Test erforderlich, darf dieser nicht älter als 48 Stunden sein.

 Körpernahe Dienstleister müssen weiterhin die Kontaktdaten ihrer Kunden erheben. Wir informieren dazu auf unsererCorona-Sonderseite.

Aus dem  SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk sowie für Beauty-und Wellnessbetriebe ergibt sich außerdem, dass der Zutritt von Kunden und anderen Personen möglichst nur nach Terminvereinbarung erfolgen sollte. Personen mit COVID-19-Symptomen und solche, für die behördliche Quarantäne angeordnet ist, dürfen den Salon oder das Studio nicht betreten. Darauf sollte bereits bei der Terminvereinbarung hingewiesen werden.

Friseure sind nicht mehr dazu verpflichtet, ihren Kunden die Haare zu waschen. Allerdings können Betriebe selbst entscheiden, ob sie das Haarewaschen zur Bedingung für einen Haarschnitt machen.



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Was Sie sonst noch wissen sollten

 Häufige Fragen zur Corona-Verordnung beantwortet die Landesregierung auf ihrerFAQ-Seite

 Antworten auf häufige handwerksspezifische Fragen finden Sie auf unsererCorona-Sonderseite.

 Weitere Vorgaben zum Arbeitsschutz finden Sie in derSARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung.

 DieBerufsgenossenschaft  für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege hat eine Hotline für Betriebe geschaltet und bietet einen Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk sowie für Kosmetik- und Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen.



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