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Lockdown: Was für Friseure und Kosmetiker gilt

Der Lockdown betrifft auch körpernahe Dienstleistungen. Hier lesen Sie, was aktuell für Friseursalons, Kosmetikstudios und Barbershops gilt.

Nicht alle Tätigkeiten sind untersagt

Die baden-württembergische Landesregierung hat aufgrund des „Lockdowns“ eine neueCorona-Verordnung veröffentlicht und listetHäufige Fragen und Antworten. Für Gesundheitshandwerker besonders wichtig sind diese Regelungen:

 Handwerksbetriebe aus dem Bereich der Körperpflege müssen seit dem 16. Dezember schließen. Dazu zählen Friseursalons, Barbershops, Kosmetikstudios und ähnliche Betriebe. Die Maßnahmen sind derzeitig bis zum 14. Februar 2021 befristet.

 Die Verbote gelten unabhängig davon, ob die Dienstleistungen im Ladenlokal oder mobil angeboten werden.

 Medizinisch notwendige Behandlungen wie Podologie und Fußpflege bleiben ohne Rezept erlaubt. Diese Behandlungen dürfen weiterhin ohne ärztliche Verordnung durchgeführt werden. 

 Podologen und Personen, die Fußpflege ohne Podologie-Ausbildung leisten, dürfen diese weiterhin aus gesundheitlichen Gründen im Rahmen des jeweils für sie geltenden Rechts erbringen. Ausgeschlossen ist rein kosmetische Fußpflege, die der ästhetischen Verschönerung dient. Fußpflegerische Dienstleistungen von Nicht-Podologen sind erlaubt, wenn sie eine sonst eintretende gesundheitliche Beeinträchtigung vermeiden sollen und, wenn sie den Kunden generell nicht gefährden können.

Auch Zweithaarstudios, die medizinisch notwendige körpernahe Dienstleistungen erbringen, dürfen geöffnet bleiben. Medizinisch notwendig ist zum Beispiel die Zweithaar- und Perückenversorgung für Chemotherapiepatienten.

 Betriebe, die zusätzlich zu diesen noch erlaubten Dienstleistungen Waren und Produkte anbieten, dürfen diese weiterhin unter Einhaltung der Quadratmeterbegrenzung an Kunden verkaufen. Friseure und andere körpernahe Dienstleistungen, die geschlossen sind, dürfen Waren ausliefern. Abholdienste „Click & Collect“ sind seit dem 11. Januar ebenfalls wieder erlaubt.

 Ausbildungsbetriebe müssen die Ausbildung so lange wie möglich aufrechterhalten. Übungen am Übungspuppenkopf dürfen durchgeführt werden. Die Ausbildung an Haarschneidemodellen ist nur dann zulässig, wenn die Modelle dem jeweiligen Ausbildungsbetrieb angehören. Weitere Informationen zur Ausbildung im Lockdown finden Sie hier.

  Von der Schließung betroffene Kosmetiker und Friseure können die Corona-Hilfen beantragen.

 Alle weiteren allgemeinen Fragen beantworten wir auf unsererSonderseite zur Corona-Pandemie. Auch die Berufsgenossenschaft  für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege hat eineCorona-Hotline für Betriebe geschaltet.

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