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Video-Serie: "Was tut die Kammer für mich?" - Teil 13: Kooperationsbörsen

In der Serie "Was tut die Kammer für mich?" stellen wir unsere kostenlosen Serviceleistungen vor. In Folge 13 geht es um Kooperationsbörsen: Janine Kempf von Handwerk International Baden-Württemberg bringt Unternehmer aus der ganzen Welt auf Fachmessen zu persönlichen Gesprächen zusammen und vermittelt so internationale Geschäftsbeziehungen.



So funktionieren Kooperationsbörsen

Außenwirtschaftsberaterin Janine Kempf organisiert und koordiniert Kooperationsbörsen (auch Matchmaking genannt) auf verschiedenen Messen. "Als Mitglied des Enterprise Europe Network arbeiten wir mit rund 600 Partnern aus über 50 Ländern zusammen. Die Organisation einer Kooperationsbörse übernimmt federführend einer der regionalen Partner. So waren wir zum Beispiel für die R+T Messe in Stuttgart der Hauptorganisator", erklärt sie. Kooperationsbörsen sind vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen interessant, die im Ausland Kunden, Zulieferer oder Vertriebspartner suchen und neue Märkte erschließen wollen.

Im Vorfeld der Messe erstellen die Teilnehmer ein Profil im eigens eingerichteten Online-Portal. "Es ist wichtig, das eigene Profil möglichst aussagekräftig auszufüllen und anzugeben, was man anbietet und was man sucht, am besten auf Englisch", weiß Kempf. Über das Portal können Handwerksbetriebe passende Gesprächspartner finden oder von anderen Teilnehmern kontaktiert und gefunden werden. Ergeben sich interessante Ansätze für ein Gespräch, vereinbaren die Unternehmer einen Termin und treffen sich am Messestand der Kooperationsbörse.



Praxisbeispiel aus dem Handwerk

Daniela und Gunther Nußbaum von der Firma Nußbaum Rolladen & Sonnenschutztechnik aus Unkel in Rheinland-Pfalz nahmen zum ersten Mal an einer Kooperationsbörse teil. "Man ist hier, um mögliche Geschäftspartner kennenzulernen. Und wir haben erfolgreiche Gespräche geführt", berichtet Daniela Nußbaum. Sie findet die Idee der Kooperationsbörse sehr gut, da man auch ohne einen eigenen Messestand wertvolle Kontakte knüpfen kann. Gunther Nußbaum kann dies nur bestätigen: "Die Kooperationsbörse ist eine super Sache, da man schnell und unkompliziert Kontakt zu anderen Firmen bekommt und dadurch leichter auch international aktiv werden kann."

Eine Kooperationsbörse ist natürlich keine Garantie für einen Geschäftsabschluss, aber in den halbstündigen Gesprächen kann man erste Informationen austauschen oder einen Einblick in den ausländischen Markt bekommen. „Insofern hat man nichts zu verlieren“, resümiert Janine Kempf. Die Arbeit der Außenwirtschaftsberaterin ist nach der Messe aber noch nicht zu Ende: "Wichtig für eine Geschäftsanbahnung ist es, nach der Kooperationsbörse den geknüpften Kontakt weiter zu verfolgen. Auch wenn dieser nur kurz war, manchmal ergibt sich Monate nach der Teilnahme ein erfolgreicher Vertragsabschluss."

Weitere Tipps gibt unsere Außenwirtschaftsberaterin im Video.



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"Was tut die Kammer für mich?" - Alle Video-Beiträge auf einen Blick

Alle bisher erschienen Beiträge, in denen wir Ihnen in kurzen Videoclips unsere kostenfreien Beratungsleistungen vorstellen, finden Sie in unserem Video-Archiv .



Marcel-Koenig

Marcel König

Außenwirtschaftsberater (Handwerk International Baden-Württemberg)

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