Was-tut-die-Kammer-fuer-mich-Teil-14-Innovationsberatung
dbunn - Fotolia.com, Montage: HWK

Video-Serie: "Was tut die Kammer für mich?" - Teil 14: Innovationsberatung

In der Serie "Was tut die Kammer für mich?" stellen wir Ihnen regelmäßig unsere kostenlosen Serviceleistungen vor. In Folge 14 erklärt unser Innovationsberater Norbert Durst, wie er ständig die neuesten Trends aus Wirtschaft, Gesellschaft und Technik aufspürt und wie sie als Handwerker davon profitieren können. Ein Thema, das derzeitig viele Unternehmer beschäftigt, ist der 3D-Druck.



Auf der Suche nach den neuesten Trands

Norbert Durst, bei der Kammer Teamleiter für Technik und Umwelt, stößt überall auf neue Trends: in Print- und Onlinemedien, auf Tagungen, in Studien oder Projekten. Die Trendanalyse bildet die Grundlage für seine Beratung, die Handwerker kostenfrei in Anspruch nehmen können. In der Analyse diskutieren Experten der Kammer die Relevanz allgemeiner gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technischer Entwicklungen für das Handwerk. "Als allererstes nehmen wir die relevanten Trends in unsere Innovationsberatung auf. Die Themen halten aber auch Einzug in andere Beratungsbereiche. Oft bieten wir spezielle Info-Veranstaltungen an, wie zum 3D-Druck", erklärt Durst.

Zwei übergeordnete Trends seien die voranschreitende Digitalisierung und eine steigende Komplexität von Produkten und Geschäftsmodellen. "Stichworte sind 'Wirtschaft 4.0' und das 'Internet der Dinge'", konkretisiert Durst. "Diese Entwicklungen werden von der Industrie und Forschung vorangetrieben, aber spätestens die Wartung dieser komplexen Techniken übernehmen Handwerker."

Der 3D-Druck zählt zu den aktuellsten Techniktrends. Die präzise Produktion von Objekten aus Kunststoff oder Metall hat schon zu zahllosen Geschäftsmodellen inspiriert. "3D-Druck haben wir schon lange auf dem Schirm. Bereits 2013 wurden von einem niederländischen Architekten Häuser aus dem 3D-Drucker geplant", so Durst. Nun müsse auch das Handwerk für das Thema sensibilisiert werden.

3D-Druck ist vor allem fürs Kunst- und Gesundheitshandwerk, aber auch für Modellbauer relevant. Denn mit 3D-Druckern können Hörgeräte, Zahnkronen, aber auch Funktionsbauteile passgenau hergestellt werden. "Die Anschaffung eines Druckers ist aber nicht für jeden Betrieb sinnvoll. Hier helfen wir in der Beratung gerne weiter", erklärt Norbert Durst. Bisher nutzten Handwerksbetriebe die neue Technik nur vereinzelt, darum sei umfassende Beratung sehr wichtig: "Wir möchten in den Unternehmen Sensibilität für den Trend schaffen und damit neue, kreative Geschäftsmodelle anstoßen."



Praxisbeispiel aus Urbach

So wie bei der Bloksma-Engineering GmbH aus Urbach. Die Firma stellt Werkstückträger her und spart mit dem "Ausdrucken" ihrer individuellen und komplexen Prototypen im eigenen 3D-Drucker Zeit und Material. Mehr Infos zum Thema 3D-Druck und zur Trendanalyse geben Innovationsberater Norbert Durst und Geschäftsführer Dirk Bloksma im Video:



Loading the player ...

"Was tut die Kammer für mich?" - Alle Video-Beiträge auf einen Blick

Alle bisher erschienen Beiträge, in denen wir Ihnen in kurzen Videoclips unsere kostenfreien Beratungsleistungen vorstellen, finden Sie in unserem Video-Archiv .



Norbert-Durst

Norbert Durst

Beauftragter für Innovation und Technologie (BIT)

Heilbronner Straße 43
70191 Stuttgart
Tel. 0711 1657-266
Fax 0711 1657-864
norbert.durst--at--hwk-stuttgart.de