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Video-Serie: "Was tut die Kammer für mich?" - Teil 32: Altbausanierung

In der Serie "Was tut die Kammer für mich?" stellen wir Ihnen Dietrich Pelka vor, der sich seit 30 Jahren für richtige Altbausanierung einsetzt.



Hohes Potenzial historischer Bausubstanz

"Es tut mir im Herzen weh, wenn ich sehe, welches Potenzial an mancher historischer Bausubstanz verschenkt wird", gesteht Betriebsberater Dietrich Pelka. Seit 30 Jahren kümmert er sich um das Thema Altbausanierung im Handwerk. "Damals haben wir unser Verzeichnis mit Betrieben angelegt, die sich mit historischer Bausubstanz auskennen – auch, um an Kunden vermitteln zu können." Doch damit nicht genug: In Verbundlehrgängen wurde gewerksübergreifend weitergebildet, bis sich der "Restaurator im Handwerk" als Qualifikation etablierte.



Am Objekt lernen

Heute möchte Dietrich Pelka vor allem sensibilisieren. "Unsere Fachexkursionen führen zweimal im Jahr zu denkmalgeschützten Gebäuden in der Region Stuttgart oder auch darüber hinaus. Experten verschaffen den Teilnehmern oft Zugang zu Privathäusern oder Baustellen, zeigen gute und schlechte Beispiele und thematisieren verschiedene Stilepochen." Letzteres liegt dem Berater besonders am Herzen: "Es geht nicht nur um die fachlichen Methoden, sondern auch um Ästhetik. Beides können nur Handwerker in die Tat umsetzen." In der Region gebe es viel historische Bausubstanz und auch die Hausbesitzer würden immer sensibler für das Thema. Auch die Gebäudeenergieberatung sei im Aufwind. "Alte oder denkmalgeschützte Gebäude auch energetisch sinnvoll zu sanieren, ist die nächste Herausforderung. Mit der Förderung der Beratung durch das Land tut sich hier ein neuer Markt auf."



Praxisbeispiel aus Strümpfelbach

Wenn ein Malermeister mit Leidenschaft für alte Bauwerke und ein  staatlich geprüfter Restaurator gemeinsam an einem alten Fachwerkhaus arbeiten, kann das nur zu einem sehenswerten Ergebnis führen. "Erhard Beck und ich kennen uns schon seit langer Zeit. Für meine Frau und mich war klar, dass wir unser Haus in Strümpfelbach mit ihm historisch getreu renovieren, denn er bringt das notwendige Wissen und vor allem Herzblut mit", erzählt Restaurator Marc Feller. Schwäbisch bescheiden stimmt Malermeister Beck zu: "Die Arbeit an und mit historischen Gebäuden ist schon mein Steckenpferde." Besonders schätzt er die Fachexkursionen, die die Kammer anbietet und bei denen er fast immer dabei ist: "Man lernt immer etwas Neues und erhält Denkanstöße. Das möchte ich nicht mehr missen. Denn Weiterbildung ist für die Zukunft des Handwerks dasWichtigste!"



Fachexkursionen

Seit 1985 organisieren wir die halb- oder mehrtägigen Fachexkursionen "Fokus Sanieren – Handwerk auf Reisen" und bieten damit vor allem Aktiven in den Bau- und Ausbaugewerken die Möglichkeit, wertvolle Eindrücke zu gewinnen und die Denkmalpflege als Markt zu erschließen. Jede Exkursion steht unter einem bestimmten Motto und findet in der Regel im Südwesten Deutschlands statt.

Im Video erklärt Dietrich Pelka, welche Bedeutung Altbausanierung und Denkmalpflegen haben und worauf Handwerker bei der Arbeit an alten Gebäuden beachten sollten. Außerdem zeigen Erhard Beck und Marc Feller, wie sie ein altes Fachwerkhaus in Strümpfelbach historisch getreu restauriert haben, welche Überraschungen sie erlebten und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hatten.

Altbausanierung-Haus
HWK



Nächster Termin

6.-7. Mai 2016: Industriearchitektur im Südwesten – Revitalisierung von Gewerbebrachen im Schwarzwald. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, wenden Sie sich bitte an:

Claudia Kern
Teamassistenz Rechtsberatung

Tel. 0711 1657-220
Fax 0711 1657-873
claudia.kern--at--hwk-stuttgart.de

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"Was tut die Kammer für mich?" - Alle Video-Beiträge auf einen Blick

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