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Video-Serie: "Was tut die Kammer für mich?" - Teil 36: Finanzierung

In unserer Serie "Was tut die Kammer für mich?" zeigt Ihnen Franz Falk, wie er gemeinsam mit Betrieben das Thema Finanzierung angeht.

Ohne Moos nix los

Ob Gründung oder Übernahme, neuer Standort oder Maschineninvestition, ob Wachstumsfinanzierung oder Liquiditäts-Engpass: Es gibt viele Fälle, in denen Handwerksbetriebe einen Bankkredit brauchen. Doch wie kommt man an die nötige Finanzspritze? "Der erste Schritt  ist immer die Analyse", erklärt Franz Falk. "Bei einer Finanzierung prüfen wir vor allem, was finanziert werden soll und wie plausibel der Kapitalbedarf errechnet wurde."

Die betriebswirtschaftlichen Berater unterstützen Betriebe beim Start und danach in der Wachstumsphase. "Expansion braucht die richtige Strategie – aktuell sind die Banken ja sehr kreditfreudig. Zunächst aber checken wir, ob ein Betrieb eine solide Basis und ein schlüssiges Konzept hat und zeigen auf, wie sich das Unternehmen weiterentwickeln kann."



Boomend insolvent

Paradox: Gerade eine gute Auftragslage sorgt oft für leere Konten."Wenn es richtig brummt, kommen viele Handwerker nicht mit dem Rechnung Schreiben hinterher", weiß Finanzexperte Falk. "Wer viel Geschäft hat, hat häufig keine Zeit, Aufmaß zu machen, nach zu kalkulieren und abzurechnen." Hier wird Falk deutlich: "Wer Geldsorgen zu lange ignoriert, gefährdet Betrieb und Existenz schneller, als ihm lieb ist." Sein Tipp:

"Kommen Sie frühzeitig zu uns. Wir helfen, Probleme aufzudecken und Lösungen zu finden."

Dann folgt die oft größte Hürde: Das Bankgespräch. "Das ist kein Hexenwerk", versichert Franz Falk. "Wir gehen vorher alle Unterlagen und Zahlen durch und helfen, das Unternehmen wieder auf Spur zu bringen. Unsere wichtigsten Partner sind dann die L-Bank und die  Bürgschaftsbank Baden-Württemberg . Deren Förderkredite, Bürgschaften und Beteiligungen sind elementare Bausteine eines gesunden Wachstums".



Hohes Volumen in Leinfelden-Echterdingen

Rund 600 Betriebe beraten Falk und sein Team bei der Handwerkskammer jährlich. Darunter war vor drei Jahren auch Gründer Rolf Hädicke. Er brauchte für seine  PS-Prototypenschmiede ein sehr hohes Finanzierungsvolumen. "Für unseren Start haben wir für die technische Ausstattung viel Geld benötigt, deshalb haben wir uns an die Kammer und die Bürgschaftsbank gewandt", berichtet der Jungunternehmer. "Gerade zum Beginn der Gründung ist eine sehr gute Finanzierungsberatung wichtig, da man oft die Schwierigkeiten nicht abschätzen kann, die auf einen zukommen, ", so Hädicke. Letztlich waren Falk und Martin Eggert, Unternehmenskundenbetreuer bei der Bürgschaftsbank, vom Konzept  des Gründers überzeugt. "Um eine Bürgschaft in unserem Haus zu bekommen, sind ein überzeugendes Profil, Branchenkenntnis und ein gutes Konzept die Voraussetzungen. All das haben Herr Hädicke und sein Geschäftspartner mitgebracht und uns im Gespräch mit der Hausbank überzeugt", erklärt Eggert.

Im Video erläutert Franz Falk, wie wichtig eine gute Finanzierungsberatung ist. Außerdem zeigt Rolf Hädicke, wie er die Unterstützung der Kammer und der Bürgschaftsbank erfolgreich genutzt hat.

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