News-Soforthilfe-Nachfolgeprogramm
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Überbrückungshilfe: Alle Infos zur Antragsstellung

Bund und Land bieten aufgrund der Corona-Phase eine Finanzspritze für Betriebe an. Lesen Sie hier, wie Sie sie beantragen können und welche Verbesserungen sie bietet.

Antragstellung nur über den Steuerberater

Das Ausmaß der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie führt dazu, dass die laufenden Einnahmen vieler Betriebe weiterhin unter den laufenden Kosten liegen. Deshalb hat der Bund die Hilfen ausgebaut und die Konditionen verbessert.

Die Überbrückungshilfen I und II sind die Nachfolgeprogramme zur Corona-Soforthilfe. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte oder vereidigte Buchprüfer, die die Anträge für die Betriebe einreichen müssen, können sich auf der Antragsplattform registrieren und einen Antrag stellen:

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Unternehmen, die durch Corona mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen haben, können Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten von bis zu 50.000 Euro pro Monat bis zum Jahresende erhalten.

Die Überbrückungshilfe III, die auch eine Neustarthilfe für Soloselbständige beinhaltet, hat der Bund für die erste Jahreshälfte 2021 angekündigt:

Überbrückungshilfe III kommt



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Was hat sich beim Programm des Bundes geändert?

Der Bund hat die Eintrittsschwellen für die Überbrückungshilfe II gesenkt und flexibler gestaltet. Sie ist nun für mehr Unternehmen zugänglich.

Es sind Unternehmen antragsberechtigt, die im Zeitraum von April bis August 2020, ...

  •  ... einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Vergleich zu den entsprechenden Monaten im Vorjahr erlitten haben
  • ... insgesamt im Durchschnitt ein Umsatzminus von mindestens 30 Prozent verzeichneten.

Bislang war nur antragsberechtigt, wer im April und Mai einen Umsatzeinbruch von mindestens 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr nachweisen konnte.

Über­brückungs­hil­fe ver­län­gert, aus­ge­wei­tet und ver­ein­facht

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende Fixkosten – zum Beispiel Miete, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen sowie Finanzierungskosten. Personalkosten werden pauschal in Höhe von 20 Prozent der übrigen Fixkosten gefördert.

Die Überbrückungshilfe ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss und erstattet einen Anteil in Höhe von...

  • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • 60 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent
  • 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 30 und unter 50 Prozent

... im jeweiligen Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 Euro pro Monat.

Das BMWi hat in einer praktischen Übersicht die Änderungen des Programms zusammengefasst:

 Das Land Baden-Württemberg stockt die Überbrückungshilfe des Bundes mit einem fiktiven Unternehmerlohn auf (siehe unten).



Nachhaltigkeit
HWK



Aufstockung durch das Land Baden-Württemberg

Der Bund schließt einen Unternehmerlohn bei den förderfähigen Kosten explizit aus. Die Landesregierung hat daher beschlossen, die Überbrückungshilfen des Bundes aufzustocken:

Für die zweite Phase der Überbrückungshilfe, die die Fördermonate September bis Dezember 2020 umfasst, berücksichtigt das Land auf Antrag einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat.

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen gerade die Branchen hart, in denen der Geschäftsbetrieb immer noch eingeschränkt ist oder stillsteht. Im Zuge der Verlängerung der Überbrückungshilfe werden wir deshalb auch die Ergänzungsförderung fortführen“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in einerPressemitteilung vom 30. September 2020. Der fiktive Unternehmerlohn komme insbesondere Solo-Selbstständigen, Freiberuflern und Kleinunternehmen zu Gute.

Das Land greift bei der Abwicklung des neuen Programms auf den bewährten Partner aus der Corona-Soforthilfe – die L-Bank – zurück.



Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.
Martin Stollberg
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.



Soforthilfe-Programm beendet

Das Corona-Soforthilfeprogramm für Betriebe ist am 31. Mai 2020 ausgelaufen (weitere Informationen).

Alle vollständig eingereichten Anträge auf Soforthilfe, die über das Upload-Portal des Landes Baden-Württemberg bei uns eingereicht wurden, wurden abschließend von unserem Team bearbeitet und zur finalen Prüfung an die L-Bank weitergegeben.

Anträge, die nicht vollumfänglich und ausreichend gestellt wurden, mussten wir leider mit negativer Empfehlung an die L-Bank weiterleiten. Dort wurden diese als unvollständig abgelehnt.

Für Betriebe besteht eine Widerspruchsmöglichkeit gegen den Ablehnungsbescheid: Sie können ihren Antrag korrigieren und dem Widerspruch wird ggf. durch Entscheidung der L-Bank abgeholfen.

Sollten Sie Rückfragen zur Abwicklung der Soforthilfe-Anträge haben, beachten Sie bitte unsere F.A.Q.-Seite zu diesem Thema oder nutzen Sie unserKontaktformular.



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Stefan Maier

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