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Ausbildungsbilanz: Das Handwerk trotzt der Krise

Im Corona-Jahr 2020 hat die Zahl der Azubis in der Region Stuttgart nicht so stark abgenommen, wie es noch im Sommer zu befürchten war.

 „Nur“ 3,3 Prozent weniger Azubis

Für Schulabgänger bleiben Handwerksberufe auch in derCorona-Pandemie attraktiv. Zwar verzeichnet das Handwerk der Region Stuttgart für das Ausbildungsjahr 2020 ein Minus von 3,3 Prozent beziehungsweise 143 Lehrlingen im Vergleich zum Vorjahr – noch im Mai lag die Anzahl der neu abgeschlossenen Verträge aber bei -14,9 Prozent.

Hauptgeschäftsführer Thomas Hoefling resümiert: „Die Betriebe haben nach großen Problemen im Frühjahr die Aufholjagd im Sommer begonnen.“ Das würden die Zahlen deutlich zeigen.

Vor allem Friseurbetriebe, die von denBetriebsschließungen stark betroffen sind, haben weiter stark in den Nachwuchs investiert: 363 Azubis starteten ihre Ausbildung im Friseur-Handwerk. Das sind lediglich 17 Lehrlinge weniger als 2019.

Die Entwicklung zeige, so Hoefling, dass die Anstrengungen des Handwerks zunehmend Früchte tragen, die Gleichwertigkeit von beruflichen und akademischen Ausbildungen zu verdeutlichen. Dazu trage auch dieAusbildungsprämie bei. Sie sei ein wichtiges Signal, weiterhin in die Ausbildung zu investieren. Die Bedingungen für die Beantragung wurden zum Jahreswechsel gelockert.

Zu den beliebtesten Ausbildungsberufen der Branche zählten derKraftfahrzeugmechatroniker (582 Azubis), gefolgt vomAnlagenmechaniker SHK (415) und demElektroniker (400).

Weitere Daten, Zahlen und Fakten finden Sie in unserer Pressenachricht. Dort lesen Sie auch, in welchem Kreis die Zahlen besonders positiv ausgefallen sind:

Pressenachricht 001/2021: Handwerk bietet auch in schwierigen Zeiten Perspektiven

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Katharina Schütz

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