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Corona-Regeln: Was für Friseure und Kosmetiker gilt

Die Corona-Verordnung bringt für Friseursalons, Kosmetikstudios und Fußpfleger in der Region Stuttgart strenge Vorgaben. Wir informieren.

 Wer im Handwerk betroffen ist

Aus derCorona-Verordnung Baden-Württemberg ergeben sich Vorgaben für körpernahe Dienstleister, über die wir hier informieren. Zu den körpernahen Dienstleistern im Handwerk zählen zum Beispiel:

  • Friseursalons und Barbershops
  • Fußpfleger 
  • Kosmetikstudios und Nagelstudios

Betriebe, in denen diese Dienstleistungen angeboten werden, dürfen unabhängig von lokalen Inzidenzzahlen öffnen und ihr Handwerk unter Einhaltung der Infektionsschutzvorgaben ausüben. Die Vorgaben gelten außerdem unabhängig davon, ob die Dienstleistung in einem Ladenlokal oder mobil (etwa beim Kunden zu Hause oder in einem Pflegeheim) angeboten wird.

Bei weitergehenden Fragen zu lokalen Vorgaben wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Landratsamt:

Informationen der Kommunen und Landkreise





 Was das „dreistufige System“ bedeutet

Die Corona-Verordnung sieht seit dem 16. September ein dreistufiges Warnsystem vor, das sich nach der Hospitalisierungsinzidenz richtet. Über die drei Stufen informieren wir auf unserer Corona-Sonderseite:

 Dreistufiges System (Basisstufe, Warnstufe, Alarmstufe)

 Tritt die Warnstufe oder die Alarmstufe ein, besteht zusätzlich zu den weiter unten genannten Vorgaben eine Testpflicht für Beschäftigte und Selbständige mit Kontakt zu externen Personen – also zum Beispiel Kundenkontakt, Kontakt zu Lieferanten oder externen Mitarbeitenden. Die Testpflicht betrifft also auch körpernahe Dienstleister.

 Genesene und geimpfte Personen sind von dieser Testpflicht ausgenommen. 

 Nicht geimpfte oder genesene Personen müssen sich zwei Mal pro Woche testen (lassen). Sie sind verpflichtet, die Nachweise über die Testungen für vier Wochen aufzubewahren. Die Dokumentation ist auf Verlangen den zuständigen Behörden zugänglich zu machen. 



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 Welche Vorgaben außerdem gelten

 Kunden dürfen körpernahe Dienstleistungen nur mit einem Impfnachweis, einem Genesenennachweis oder einen negativen Antigen-Schnelltest in Anspruch nehmen. Das gilt unabhängig davon, ob bei der Dienstleistung eine Maske getragen werden kann oder nicht – allerdings nicht bei rein gesundheitsbezogenen Dienstleistungen wie Podologie oder medizinischer Fußpflege.

 In geschlossenen Räumen gilt sowohl für Kunden als auch für Beschäftigte die Maskenpflicht. Das Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-/KN95-/N95-Maske ist auch im Freien Pflicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann.

 Körpernahe Dienstleister müssen ein Hygienekonzept erstellen, es auf Verlangen der zuständigen Behörde vorlegen und Auskunft über die Umsetzung erteilen. Wir bieten dafür einepraktische Arbeitshilfe.

Das Konzept muss schriftlich darstellen, wie die Hygienevorgaben umgesetzt werden. Dazu zählt insbesondere:

  • die Einhaltung des Mindestabstands und die Regelung von Personenströmen
  • die regelmäßige und ausreichende Lüftung von Innenräumen
  • die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen
  • die rechtzeitige und verständliche Information der Gäste über die Hygienevorgaben

 Ist ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich, darf er nicht älter als 24 Stunden sein. Außerdem ist der Dienstleister für die Einhaltung der nachfolgenden Vorgaben verantwortlich:

  • Der Schnelltest muss vor Ort unter Aufsicht des Dienstleisters durchgeführt werden oder
  • im Rahmen einer betrieblichen Testung durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgen oder
  • von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung (Corona-Teststation) vorgenommen oder überwacht werden.

 Bei Schülern einer Grundschule, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule, eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums oder einer beruflichen Schule reicht die Vorlage des Schülerausweises.

 Körpernahe Dienstleister müssen die Kontaktdaten ihrer Kunden erheben. Wir informieren dazu auf unserer allgemeinenCorona-Sonderseite.

Aus dem  SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk sowie für Beauty-und Wellnessbetriebe ergibt sich außerdem, dass der Zutritt von Kunden und anderen Personen möglichst nur nach Terminvereinbarung erfolgen sollte. Personen mit COVID-19-Symptomen und solche, für die behördliche Quarantäne angeordnet ist, dürfen den Salon oder das Studio nicht betreten. Darauf sollte bereits bei der Terminvereinbarung hingewiesen werden.



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Was Sie sonst noch wissen sollten

 Häufige Fragen zur Corona-Verordnung beantwortet die Landesregierung auf ihrerFAQ-Seite

 Antworten auf häufige handwerksspezifische Fragen finden Sie auf unsererCorona-Sonderseite.

 Arbeitgeber müssen Ihren Beschäftigten mindestens zweimal die Woche Tests anbieten. Wir informieren auf unsererCorona-Sonderseite.

 Weitere Vorgaben zum Arbeitsschutz finden Sie in derSARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung.

 DieBerufsgenossenschaft  für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege hat eine Hotline für Betriebe geschaltet und bietet einen Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk sowie für Kosmetik- und Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen.

 Die von den Schließungen im Zeitraum November 2020 bis März 2021 betroffenen Betriebe könnenCorona-Hilfen beantragen.



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