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Digitalisierung: Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick

Wir haben einige aussagekräftige Zahlen zusammengestellt, die zeigen, wie digital Verbraucher und Unternehmen schon jetzt ticken.

83 Prozent der Deutschen suchen online.

Für 83 Prozent der deutschen Verbraucher ist es heutzutage wichtig, lokale Anbieter schnell und einfach im Internet zu finden. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie unter deutschen Internetnutzern, die Yatego Local im Juni 2016 in Auftrag geben hat.

Die Mehrzahl der deutschen Handwerksunternehmen ist sich dieses Trends bewusst: Aktuell verfügen 95 Prozent der Betriebe über eine eigene Website. Das hat eine repräsentative Untersuchung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) ergeben. Befragt wurden 504 Handwerksbetriebe in Deutschland. Sie finden die Studie im pdf-Format am Ende der Seite.

Tipp: Auch der kostenfreie Eintrag im Handwerkerradar hilft Kunden, Ihren Betrieb besser zu finden.



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80 Prozent der jungen Leute suchen mobil nach Jobangeboten.

Für Jugendliche ist das Internet das Alltagsmedium schlechthin, häufig sind sie dabei in sozialen Netzwerken aktiv: 93 Prozent der 14- bis 19-Jährigen sind hier unterwegs. 80 Prozent der 18- bis 24-Jährigen nutzen mobile Medien für die Suche nach einem Arbeitsplatz. Laut einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) nutzen zudem 67 Prozent der Stellensuchenden ein berufliches soziales Netzwerk wie XING oder LinkedIn, ebenso viele suchen auf Internet-Jobbörsen.

Von 2013 bis 2015 wurden bereits 7 von 10 Neueinstellungen in deutschen Unternehmen über das Internet generiert.



81 Prozent der Betriebe interessiert die Digitalisierung.

Das Interesse des deutschen Handwerks an digitalen Technologien ist groß. Laut der Untersuchung von ZDH und Bitkom sagen vier von fünf Handwerksbetrieben, dass sie generell aufgeschlossen gegenüber dem Thema Digitalisierung sind. Gut zwei Drittel der Betriebe nehmen sie als Chance wahr.

Im verarbeitenden Gewerbe ist die Digitalisierung laut dem Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2016 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie noch deutlich weniger entwickelt.



91 Prozent sehen den größten Vorteil im Hinblick auf ihre Betriebsmittel.

Den größten Vorteil sehen Handwerker in der optimierten Lagerung und Verteilung von Betriebsmitteln (91 Prozent). 81 Prozent der Betriebe sehen Zeitersparnis als wichtigen Vorteil von digitalen Anwendungen im Handwerk. Eine flexible Arbeitsorganisation nennen laut ZDH und Bitkom 78 Prozent der Befragten.



29 Prozent der Betriebe haben Probleme, die Digitalisierung zu bewältigen.

Laut Befragung sagt mehr als die Hälfte der Handwerker, dass die Digitalisierung für ihren Betrieb eine große Herausforderung darstellt. 29 Prozent haben Probleme, die Digitalisierung zu bewältigen. Rund ein Viertel gibt sogar an, dass sie die Existenz ihres Betriebes als Folge der Digitalisierung gefährdet sehen.

Wer vor ähnlichen Herausforderungen steht, kann sich kostenfrei an unseren Berater für Digitalisierung wenden (Kontaktdaten am Seitenende).



Weitere Informationen

Interessante Zahlen und weiterführende Informationen zur Digitalisierung im Handwerk finden Sie hier:

Zentralverband des Deutschen Handwerks: Das Handwerk wird digital

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Warum Qualifizierung wichtig wird und was Mitarbeiter 4.0 können müssen

Alle Serienbeiträge auf einen Blick

Hier finden Sie alle Beiträge aus unserer Serie "Digitalisierung? Was geht mich das an?" im Überblick:

Archiv: Serie "Digitalisierung? Was geht mich das an?"

Außerdem empfehlen wir Ihnen unsere Serie "Was tut die Kammer für mich?", in der wir über 50 unserer kostenfreien Dienstleistungen für Handwerksbetriebe vorstellen:

Archiv: Serie "Was tut die Kammer für mich?"

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Thomas Gebhardt

Beauftragter für Innovation und Technologietransfer (BIT), Schwerpunkt Digitalisierung

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