Handwerk bleibt auf Wachstumskurs

Stimmung im Handwerk spürbar verbessert

Pressenachricht Nr. 015/2017 vom 6. April 2017

Die Handwerkskonjunktur in der Region Stuttgart läuft weiter auf Hochtouren. "Die Stimmung in den Handwerksbetrieben hat sich im ersten Quartal 2017 vor allem wegen dem florierenden Binnenmarkt spürbar verbessert", bilanziert Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer der Stuttgarter Handwerkskammer. Zwei Drittel der befragten Betriebe bezeichne die Geschäftslage als gut. Lediglich weniger als 10 Prozent seien nicht zufrieden. "Das Fundament der guten Handwerkskonjunktur bilden weiterhin die baunahen Gewerke. Die Niedrigzinspolitik macht es den Investoren leicht, in die eigenen Immobilien zu investieren oder Bestandobjekte aufzurüsten - vor allem energetisch."

Ungeachtet potenzieller Wachstumsbremsen, wie beispielsweise dem Brexit oder den Unwägbarkeiten amerikanischer Wirtschaftspolitik, blickt das Handwerk weiter optimistisch in die Zukunft. Für die kommenden Monate werden die Konjunkturaussichten als "ausgezeichnet" bewertet. Davon sind drei Viertel der befragten Handwerker überzeugt. Der Konjunkturindikator notiert bei 63 Punkten und damit um 8 Prozentpunkte besser als im Vorjahresquartal.  

Die Handwerker können sich über eine stabile Auftragslage und eine hohe Betriebsauslastung freuen. Im nächsten Quartal rechnen 45 Prozent der befragten Unternehmer im Kammerbezirk mit steigenden Auftragseingängen, während lediglich 4 Prozent weniger Aufträge einkalkulieren. Die Umsatzlage der Betriebe in der Region Stuttgarter war im ersten Quartal des laufenden Jahres zwar noch verhalten, aber im Vergleich zum Vorjahr deutet sich nun ein leichter Aufwärtstrend an. Mehr als die Hälfte der Betriebe geht von steigenden Umsätzen im zweiten Quartal aus.  

Die Zahl der im Handwerk Beschäftigten hat sich saisonbedingt im ersten Quartal 2017 nicht erhöht. Dies wird sich im kommenden Quartal ändern. Angesichts der guten Umsatz- und Ertragslage wollen 15 Prozent der befragten Betriebe neues Personal einstellen, nur 7 Prozent Personal abbauen.  

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