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Lieferketten-Probleme: Das tun wir jetzt für Sie

Pandemiebedingte Verzögerungen sind derzeitig für viele Betriebe eine große Belastung. Nutzen Sie unsere kostenfreien Beratungsangebote!

 Zahlreiche Gewerke betroffen

Massive Marktverwerfungen bei Rohstoffen und Vorprodukten führen seit geraumer Zeit dazu, dass viele Handwerksbetriebe Angebote nicht mehr verlässlich kalkulieren und bestehende Aufträge nicht mehr wirtschaftlich erfüllen können. Neben Bau-, Ausbau- und anlagentechnischen Gewerken sind davon zum Beispiel auch die Metallhandwerke stark betroffen.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat gegenüber der Politik bereits ausdrücklich auf diese Problemlagen hingewiesen und an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier appelliert, sich der Problematik anzunehmen und Lösungsansätze aufzuzeigen ( weitere Informationen).

Darüber hinaus hat der Zentralverband hierzu eine Agenda mit kurz- und langfristigen Ansatzpunkten an das BMWi übermittelt:

  • politischer Dialog mit den EU-Partnern, um rasch gemeinsame Lösungsansätze auf den Weg zu bringen
  • sachdienliche Lösungsansätze des BMWi zur Beilegung von Handelsstreitigkeiten in internationalen Gesprächen
  • Preisgleitklauseln bei öffentlichen Auftragsvergaben
  • keine Sanktionen für Handwerksbetriebe durch öffentliche Auftraggeber bei Vertragserfüllungsverzögerungen
  • Verlängerung der Regelungen zumKurzarbeitergeld
  • überbrückende Liquiditätshilfen für Unternehmen, die begonnene Vorhaben nicht abschließen und abrechnen können
  • Aussetzen der Einschlagbeschränkungen für Wälder
  • zeitnaher Ausbau der mittelständischen regionalen Sägewerkskapazitäten
  • Trendumkehr bei der heimischen Förderung von Gips, Sand und Kies
  • keine Reichweitenminderung einschlägiger Förderprogramme vom Städtebau über die Effizienzsanierungen und den Erwerb privaten Wohneigentums bis hin z. B. zum Ausbau der Ladeinfrastruktur durch die massiven Preissteigerungen
  • Hilfestellungen seitens der KfW, um den massiv steigenden Liquiditätsbedarf in Lieferketten aufzufangen
  • Stärkung innerdeutscher und regionaler Bezugsquellen und Lieferketten
  • stärkere Differenzierung der Bezugsquellen, um einseitig Abhängigkeiten zu vermeiden
  • Berücksichtigung der ökonomischen und sozialpolitischen Dimension bei der Klimaschutz- und Nachhaltigkeitspolitik

Die Deutsche Handwerks Zeitung gibt Betrieben diese konkreten Handlungsempfehlungen:

 Knappe Baustoffe: Was Handwerker jetzt tun sollten



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Präsentation aus der Reihe „Recht kompakt – digital verpackt“

Bei pandemiebedingten Störungen können Vertragsregelungen über „höhere Gewalt“ oder gesetzliche Regelungen zu Leistungshindernissen greifen.

Wir raten Ihnen grundsätzlich:

  • Wenn Sie aktuell nicht beliefert werden, sollten Sie Ihrem Vertragspartner – um Ihre Rechte zu wahren – eine angemessene Frist zur Lieferung setzen.
  • Verkäufer und Lieferanten sollten ihre Vertragspartner schnellstmöglich informieren und sich ausdrücklich auf das Leistungshindernis berufen.
  • Achten Sie bei Vertragsabschlüssen darauf, dass die Corona-Pandemie jetzt nicht mehr so unvorhersehbar ist, wie sie es noch vor Monaten war. Bei Neuverträgen sollten Sie ausdrücklich regeln, ob zukünftig eintretende Auswirkungen der Pandemie als höhere Gewalt gelten.

Rechtsanwalt Dr. Julian Bubeck hat in unserem Web-Seminar aus der Reihe „Recht kompakt – digital verpackt“ am 8. Juni 2021 einen Überblick gegeben, welche rechtlichen Auswirkungen die Pandemie auf Lieferbeziehungen hat. Seine Präsentation liefert außerdem einen Ausblick, was bei der Neugestaltung bzw. bei Neuabschlüssen von Verträgen zu beachten ist:

Bitte loggen Sie sich in unser Kundenportal ein, um Zugriff auf die Präsentation zu erhalten:

 

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 Nutzen Sie unsere kostenfreie Beratung

Sollte Ihr Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage geraten sein, können Sie neben dem Kurzarbeitergeld auch verschiedene Corona-Hilfsprogramme in Anspruch nehmen. Die Finanzierungsmaßnahmen von Bürgschaftsbank und L-Bank wurden ebenfalls bis Jahresende verlängert.

Wir informieren auf dieser Seite und beraten Sie gern:

Corona-Hilfen: Alle Infos zur Antragstellung

In Zeiten der Hochkonjunktur kann das vorausschauende Denken und Handeln schnell vernachlässigt werden – und die Versäumnisse fallen womöglich erst auf, wenn sich die Wirtschaftslage etwas eintrübt – so wie jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie. Wer Warnsignale frühzeitig erkennt und ihnen entgegenwirkt, kann tiefgreifende Krisensituationen verhindern.

Nutzen Sie unser kostenfreies Beratungsangebot zu diesem Thema:

Krisenprävention: So wird Ihr Unternehmen zukunftssicher

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Stefan-Maier

Stefan Maier

Betriebswirtschaftlicher Berater (Kreis Böblingen)

Heilbronner Straße 43
70191 Stuttgart
Tel. 0711 1657-275
Mobil 0162 4209461
Fax 0711 1657-864
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Gabriele-Hanisch

Gabriele Hanisch

Betriebswirtschaftliche Beraterin (Landkreis Rems-Murr)

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70191 Stuttgart
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