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Luftreinhalteplan: Die Wirtschaft übt scharfe Kritik

Gemeinsam mit zehn weiteren Organisationen der Wirtschaft fordern wir Nachbesserungen bei den für Stuttgart vorgesehenen Verkehrsbeschränkungen.

Geplante Maßnahmen greifen viel zu kurz

Am 5. Mai 2017 hat die Landesregierung ihren Entwurf zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans in Stuttgart vorgelegt. Kammerpräsident Rainer Reichhold und Hauptgeschäftsführer Thomas Hoefling kritisierten die Pläne der Politik scharf und attestierten den Ausnahmeregelungen die Note "mangelhaft". Zuvor hatte sich die Kammer bereits gemeinsam mit der KH Stuttgart an das baden-württembergische Verkehrsministerium gewandt.

Nun legt die Handwerkskammer gemeinsam mit der IHK Region Stuttgart und neun weiteren Organisationen der Wirtschaft in einer Pressemitteilung nach: Die im Luftreinhalteplan vorgesehenen verkehrlichen Beschränkungen seien ungeeignet dazu, die Emissionen in der Landeshauptstadt dauerhaft zu reduzieren und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt wesentlich zu verbessern. Fahrverbote und weitere Verkehrsbeschränkungen allein seien keine Lösung und griffen viel zu kurz.

Kammerchef Thomas Hoefling: "Es kann nicht sein, dass Rahmenbedingungen, unter denen vor wenigen Jahren Investitionsentscheidungen getroffen wurden, heute nicht mehr gelten sollen. Unternehmer müssen sich darauf verlassen können, dass sie ihre Fahrzeuge im Rahmen der typischen Fahrzeuglebensdauer nutzen können. Das sind acht bis zehn Jahre. Die bisher vorgesehenen Ausnahmefristen sind absolut unzureichend."

Die gemeinsame Pressemitteilung der Wirtschaftsorganisationen können Sie hier nachlesen:

zur Pressenachricht 028/2017

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