Personalserie-Teil-4
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Personalserie: Stellenanzeige? Aber richtig!

Im vierten Teil unserer Serie zeigen wir, worauf es bei einer guten Stellenanzeige ankommt und stellen eine Musteranzeige bereit.

Was in der Stellenanzeige stehen sollte - und was nicht

Auf der Suche nach einem Mitarbeiter kommt man nicht an ihnen vorbei: Stellenanzeigen in Zeitungen, Mitteilungsblättern oder in Online-Portalen. Welcher Kanal der richtige für Sie sein könnte, haben wir Ihnen im dritten Teil unserer Personalserie vorgestellt. Doch welche Informationen müssen in eine solche Anzeige überhaupt rein?

Wir zeigen Ihnen in acht Schritten, wie eine gelungene Stellenanzeige entsteht:



1. Überschrift

Die Überschrift einer Stellenanzeige sticht dem Leser als erstes ins Auge. Um die Aufmerksamkeit geeigneter potenzieller Bewerber zu gewinnen, sollte sie so genau wie möglich formuliert sein. Statt dem Titel "Mitarbeiter gesucht" empfiehlt sich, die exakte Stellenbezeichnung in der Überschrift zu verwenden, zum Beispiel: "Kfz-Meister für Nutzfahrzeuge gesucht".



2. Kurz-Info

Damit der Leser einen ersten Eindruck vom Unternehmen bekommt, sollte der folgende Teil der Stellenanzeige eine Kurz-Info beinhalten: Wie groß ist die Firma, welche Art von Kunden werden bedient, sind besondere Techniken im Einsatz und welche Alleinstellungsmerkmale besitzt das Unternehmen gegenüber Wettbewerbern.



3. Steckbrief

Im nächsten Schritt folgt ein kleiner Steckbrief zur ausgeschriebenen Stelle. Die Art des Anstellungsverhältnisses, das Startdatum, der Einsatzstandort des neuen Mitarbeiters sowie die Bewerbungsfrist sind wichtige Informationen, damit der potenzielle Bewerber grundsätzlich einschätzen kann, ob die Rahmenbedingungen passen und die Stellenanzeige noch aktuell ist.

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Jürgen Fälchle - Fotolia.com





4. Aufgabengebiet

Danach wird das Aufgabengebiet beleuchtet. Mit wenigen Worten sollte der Einsatzbereich so umfassend wie mög-lich beschrieben werden.



5. Voraussetzungen und Qualifikationen

Die Voraussetzungen und fachlichen Qualifikationen, die vom Bewerber erfüllt sein müssen, werden ebenso dargestellt, wie allgemeine Kompetenzen, die ein neuer Mitarbeiter mitbringen sollte. Hierzu zählen zum Beispiel Zuverlässigkeit, Kundenorientierung und Lernbereitschaft.



6. Arbeitgeberattraktivität

Dann ist der Betrieb gefordert, die eigenen Vorteile hervorzuheben und sich als Arbeitgeber attraktiv zu präsentieren. Hier können Fahrtkostenzuschüsse genauso genannt werden wie ein gutes Arbeitsklima oder Entwicklungsmöglichkeiten im Betrieb.



7. Bewerbungsformalien

Am Ende der Stellenanzeige wird kurz zusammengefasst, ob die Bewerbung postalisch oder online eingereicht werden soll. Zudem müssen Unterlagen wie Lebenslauf, Anschreiben und Zeugnisse genannt sein, die der Bewerbung beigefügt werden sollen. So weiß der Bewerber, welche Dokumente für den Betrieb wichtig sind.



8. Kontaktinformationen

Am Ende darf der Kontakt für mögliche Fragen nicht fehlen. Tipp: Wenn der entsprechende Ansprechpartner mit Bild vorgestellt wird, wirkt das auf den Bewerber offen und persönlich.

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Musteranzeige zum Download

Wie Ihre Stellenanzeige in der Praxis aussehen könnte, zeigen wir Ihnen anhand eines Beispiels. Sie können unsere Vorlage individuell für Ihren Betrieb anpassen:

Online-Plattform zum Thema Personal

Auf dem Informations- und Wissensportal des baden-württembergischen Handwerks erhalten Sie Informationen, Tipps und Leitfäden rund um das Thema Personal.

Im Rahmen der Personaloffensive Handwerk 2025 dient die Online-Plattform als Unterstützung für Handwerksbetriebe bei allen wichtigen Personalfragen:

www.personal.handwerk2025.de


Nicola-Pauls

Nicola Pauls

Personalberaterin

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