News-Soforthilfe-Nachfolgeprogramm
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Überbrückungshilfe für Betriebe verlängert

Bund und Land bieten wegen der Corona-Phase eine Finanzspritze für Betriebe an. Lesen Sie hier, wie Sie sie beantragen können.

Antragstellung über den Steuerberater

Das Ausmaß der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie führt dazu, dass die laufenden Einnahmen vieler Betriebe weiterhin unter den laufenden Kosten liegen. Das gilt besonders in Gewerken, in denen der Geschäftsbetrieb aus Infektionsschutzgründen noch eingeschränkt ist oder gar komplett stillsteht.

Bund und Länder haben deshalb im Sommer 2020 eine branchenübergreifende Überbrückungshilfe für Unternehmen und Soloselbständige beschlossen. Die Überbrückungshilfe ist das Nachfolgeprogramm zur Corona-Soforthilfe aus dem Frühjahr. Sie läuft bis zum Ende des Jahres und hat und ein Volumen von maximal 25 Milliarden Euro. Die Abwicklung und Auszahlung der Hilfen übernehmen die Bundesländer.

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte oder vereidigte Buchprüfer, die die Anträge für die Betriebe einreichen müssen, können sich auf der Antragsplattform registrieren:

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Hier finden Sie auch weitere Informationen rund um die Antragstellung und die Rahmenbedingungen. Die wesentlichen Aspekte für Handwerksbetriebe haben wir nachfolgend zusammengefasst.



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Die Eckdaten für den Zuschuss des Bundes

Konkret sind Unternehmen antragsberechtigt, die entweder einen Umsatzeinbruch in Höhe von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den Vorjahresmonaten erlitten haben, oder die im selben Zeitraum insgesamt einen durchschnittlichen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % pro Monat verzeichnen mussten:

Über­brückungs­hil­fe ver­län­gert, aus­ge­wei­tet und ver­ein­facht

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende Fixkosten – zum Beispiel Miete, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen sowie Finanzierungskosten. Personalkosten werden pauschal in Höhe von 10 Prozent der übrigen Fixkosten gefördert.

Die Überbrückungshilfe ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss und erstattet einen Anteil in Höhe von...

  • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • 60 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent
  • 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 30 und unter 50 Prozent

... im jeweiligen Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 Euro pro Monat.

 Das Land Baden-Württtemberg stockt die Überbrückungshilfe des Bundes mit einem fiktiven Unternehmerlohn auf (siehe unten).



Nachhaltigkeit
HWK





Aufstockung durch das Land Baden-Württemberg

Der Bund schließt einen Unternehmerlohn bei den förderfähigen Kosten explizit aus. Die Landesregierung hat daher beschlossen, die Überbrückungshilfen des Bundes aufzustocken:

Für die zweite Phase der Überbrückungshilfe, die die Fördermonate September bis Dezember 2020 umfasst, berücksichtigt das Land auf Antrag einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat.

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen gerade die Branchen hart, in denen der Geschäftsbetrieb immer noch eingeschränkt ist oder stillsteht. Im Zuge der Verlängerung der Überbrückungshilfe werden wir deshalb auch die Ergänzungsförderung fortführen“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in einerPressemitteilung vom 30. September 2020. Der fiktive Unternehmerlohn komme insbesondere Solo-Selbstständigen, Freiberuflern und Kleinunternehmen zu Gute.

Das Land greift bei der Abwicklung des neuen Programms auf den bewährten Partner aus der Corona-Soforthilfe – die L-Bank – zurück.



Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.
Martin Stollberg
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.





Soforthilfe-Programm beendet

Das Corona-Soforthilfeprogramm für Betriebe ist am 31. Mai 2020 ausgelaufen (weitere Informationen).

Alle vollständig eingereichten Anträge auf Soforthilfe, die über das Upload-Portal des Landes Baden-Württemberg bei uns eingereicht wurden, wurden abschließend von unserem Team bearbeitet und zur finalen Prüfung an die L-Bank weitergegeben.

Anträge, die nicht vollumfänglich und ausreichend gestellt wurden, mussten wir leider mit negativer Empfehlung an die L-Bank weiterleiten. Dort wurden diese als unvollständig abgelehnt.

Für Betriebe besteht eine Widerspruchsmöglichkeit gegen den Ablehnungsbescheid: Sie können ihren Antrag korrigieren und dem Widerspruch wird ggf. durch Entscheidung der L-Bank abgeholfen.

Sollten Sie Rückfragen zur Abwicklung der Soforthilfe-Anträge haben, beachten Sie bitte unsere F.A.Q.-Seite zu diesem Thema oder nutzen Sie unserKontaktformular.

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Stefan Maier

Betriebswirtschaftlicher Berater (Kreis Böblingen)

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