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Was macht ein/e Vergolder/-in?

Auf dieser Seite erfährst du alles, was du über die Ausbildung als Vergolder/-in wissen musst.

Was macht ein/e Vergolder/-in?

Du brauchst flinke Finger und solltest dich für Kunst interessieren, dann bekommst du hier unter Umständen eine goldene Nase.

In deinen Händen wird alles zu Gold - das hört sich doch gut an! Und es stimmt auch, denn nicht jeder goldene Gegenstand ist massiv aus Gold, oft ist es nur seine Oberfläche. Feines Blattgold wird mit viel Fingerspitzengefühl auf Keramik, Gips oder Holz aufgebracht. Zu diesem glänzenden Beruf gehört auch das Restaurieren von wertvollen Kunstgegenständen. Deswegen reicht handwerkliches Geschick alleine nicht aus - Wissen über Kunstgeschichte, Stile und Epochen ist Gold wert!

  • verzieren
  • verfeinern
  • Werte erhalten

Restaurieren

Viele Gegenstände mit goldenem Glanz sind nicht unbedingt aus massivem Gold. Es ist nur die vergoldete Oberfläche von beispielsweise Holz,  Ton, Gips oder Kunststoff. Nun muss nicht gleich angenommen werden, dass der Schein trügt. Die Oberflächen werden mit echtem, aber hauchdünnem Blattgold überzogen. Dabei muss mit Fingerspitzengefühl vorgegangen werden, denn erstens können die feinen Blättchen sehr schnell kaputt gehen, und zweitens sind die zu restaurierenden Objekte nicht selten von hohem Wert.



Handwerklich fit

Bei dieser interessanten, kreativen Tätigkeit genügt es nicht, nur die Vergoldungstechnik und die Anwendung von Lösungs- und Verdünnungsmitteln zu beherrschen. Der Vergolder kennt sich ebenso in Kunst- und Baugeschichte und Stilkunde aus, damit Bilderrahmen, Skulpturen und ähnliche Kunstwerke wieder durch originalgetreuen Glanz faszinieren.



Arbeiten in Kulturstätten

Genauso interessant wie die Tätigkeit selbst ist oft das Arbeitsumfeld: Museen, Kirchen, Schlösser etc.. Wer gern in einer von Kunstgegenständen geprägten Atmosphäre kreativ arbeitet, ist in diesem Beruf "golden" dran.



  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre