Wirtschaftskammern bekennen sich zu weltoffenem Deutschland

Kein Platz für Rassismus in den Betrieben der Region Stuttgart

Pressenachricht Nr. 047/2018 vom 25. Oktober 2018

Gemeinsame Pressemitteilung der Handwerkskammer Region Stuttgart und Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart

Rechte und rechtsnationalistische Einstellungen haben in den Betrieben der Region Stuttgart keinen Platz – das betonten die Kammerspitzen von Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart bei der gemeinsamen Pressekonferenz am 25. Oktober 2018. Die Betriebe in der Kammerregion leben Werte wie Toleranz und Vielfalt und setzen sich für Chancengleichheit ein.

„An den Werkbänken, in den Büros  und auf den Baustellen der regionalen Wirtschaft arbeiten seit jeher Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Voraussetzungen zusammen“, betonte Rainer Reichhold, Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart. Dies lässt sich auch anhand von Zahlen belegen: Von den über 4.000 kürzlich neu gestarteten Auszubildenden im Handwerk der Region Stuttgart sind bereits knapp 400 Geflüchtete, das entspricht fast 10 Prozent. 

„Die regionale Wirtschaft und auch die IHK stehen für Solidarität, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“, sagt IHK-Präsidentin Marjoke Breuning. „Das Erfolgsrezept vieler Betriebe ist Diversität, Internationalität und Zusammenarbeit. Viele Unternehmen leben dies täglich vor.“ Zum Beispiel haben von rund 10.000 neuen Auszubildenden in der Region Stuttgart mehr als 1.600 einen ausländischen Pass (Türkei, Italien, Griechenland) und über 300 kommen aus den klassischen Fluchtländern (Syrien, Afghanistan und Irak).

„Wir setzen uns für einen respektvollen Umgang miteinander, Chancen für alle, Offenheit und Meinungsfreiheit ein“, erklärten die Spitzen der beiden Wirtschaftskammern. Diesen Werten sollte im täglichen Miteinander im Betrieb sowie bei der Zusammenarbeit mit Partnern und gegenüber Kunden Geltung verschafft werden.



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