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Ausbildung als Autofachwerker/-in

Auf dieser Seite erfährst du alles, was du über die Ausbildung als Autofachwerker/-in wissen musst.

Was macht ein/e Autofachwerker/-in?

Wenn du was für Autos übrig hast und gerne im Team arbeitest, bist du hier gut aufgehoben. Ob Nobel-Limousine oder Trabi - du pflegst, wartest und reparierst Kraftfahrzeuge aller Art.

Autofachwerker/-innen sind die rechte Hand der Kfz- und Automechatroniker/-innen. Sie unterstützen sie beim Warten und Reparieren, indem sie die notwendigen Werkzeuge, Mess- und Prüfgeräte bereitstellen, Ersatzteile vom Lager besorgen oder Wartungsarbeiten ganz selbstständig übernehmen. Dabei dürfen sich Autofachwerker/-innen keine Schluderei erlauben, denn schon kleinste Mängel können Unfälle verursachen.

  • ganz
  • schön
  • proper

In unserem Video verrät dir ein Auszubildender aus der Region Stuttgart mehr über die Ausbildung als Autofachwerker/-in .

Glänzt wie neu

Eine der Haupttätigkeiten ist die Wagenpflege. Autofachwerker/-innen reinigen das Auto nicht nur von innen und von außen, sondern kümmern sich auch um ein sauberes Fahrwerk und behandeln den Unterboden und Hohlräume mit speziellen Schutzmitteln. Damit der Lack wie geleckt aussieht, wachsen und polieren sie die Lackoberflächen und führen besondere Lackreinigungen durch.



Läuft wie geschmiert

Ölwechsel, Schmierdienst, Reifendruckkontrolle - das gehört zu den Wartungsaufgaben der Autofachwerker/-innen. Ist noch genügend Kühlwasser im Wasserkühler? Ist der Vorratsbehälter für das Scheibenwasser voll? Hat die Batterie noch ordentlich Saft? Zu den weiteren Aufgaben der Instandhaltung gehört es, das Kühlsystem auf Lecks zu kontrollieren, Glühbirnen auszutauschen, Reifen zu wechseln, Vergaser, Zündung und Auspuffanlage zu überprüfen oder Bremssystem, Lenkung und Radaufhängung zu checken.



Fährt wie auf Schienen

Beim Reparieren helfen sie den jeweiligen Fachkräften dabei, defekte Teile aus- und neue einzubauen, Schäden an der Federung und Aufhängung zu beheben, Kupplungen auszutauschen, Bremsen zu revidieren oder defekte Teile am Bremssystem zu ersetzen. Darüber hinaus sind Autofachwerker/-innen in der Warenein- und -ausgangskontrolle sowie im Ersatzteil- und Warenlager tätig.



Gut unterwegs

Nach der Zwischenprüfung wählen Autofachwerker/-innen einen von drei Schwerpunkten: Fahrzeuglackierung, Kraftfahrzeugtechnik oder Karosseriebau. Später arbeiten sie in KfZ-Werkstätten, Karosseriebau- und Lackierbetrieben, Reparaturbetrieben und Werkstätten des Kfz-Handwerks und -Handels, Reifenmontagebetrieben, Großtankstellen, Gebrauchtwagenabteilungen von Autohäusern oder Kfz-Herstellungsbetrieben.



Die etwas andere Berufswahl

Eine Lehre zum/zur Autofachwerker/-in ist eine Fachwerkerausbildung. Sie orientiert sich je nach Schwerpunkt an der Regelausbildung zum/zur Autolackierer/-in beziehungsweise Kfz-Mechatroniker/-in bzw. Karosseriebauer/-in, ist aber um theoretische und zum Teil auch um praktische Inhalte reduziert. Sie richtet sich an Jugendliche, die aufgrund von Lernschwächen, persönlichen Defiziten oder Behinderungen nicht an einem regulären Ausbildungsgang teilnehmen können. Speziell ausgestattete Bildungseinrichtungen mit geeigneten Werkstätten, Sonderberufsschulen und sozialpädagogisch geschulten Mitarbeitern bieten solche Fachwerkerausbildungen an.



Ausbildungsdauer & Prüfungen

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Abschluss- und Gesellenprüfung:
    Je nach gewähltem Schwerpunkt und persönlicher Eignung können Autofachwerker/-innen die Prüfung zum/zur Karosseriebauer/-in beziehungsweise zum/zur Autolackierer/-in ablegen.