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Ausbildung als Glasapparatebauer/-in

Auf dieser Seite erfährst du alles, was du über die Ausbildung Glasapparatebauer/-in wissen musst.

Was macht ein/e Glasapparatebauer/-in?

Feingefühl im Umgang mit zarten und zerbrechlichen Sachen, Geduld und, wenn du kunsthandwerklich tätig sein möchtest, Kreativität - dann blas mal!

Bei manchen Gefäßen sind die Glaswände so zart, dass diese nicht maschinell gefertigt werden können. Da müssen Spezialisten und Spezialistinnen mit einer ruhigen Hand 'ran - und genau das kannst du werden. Aus Glasröhren oder -stäben fertigst du z.B. Reagenzgläser, Kühlschlangen oder Ziergegenstände. Dazu erhitzt du erst das Glas und bläst es mit der Glasmacherpfeife in die gewünschte Form. Und wenn mal was zerspringt, ist das kein Bein-, sondern nur ein Glasbruch!

  • ziehen
  • formen
  • brennen

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In unserem Video verrät dir ein Auszubildender aus der Region Stuttgart mehr über die Ausbildung als Glasapparatebauer/-in .

Hoher Klirrfaktor

Feine, zerbrechliche Gläser, Reagenzgläser, Glaskolben und -apparate schaffen die geheimnisumwitterte, technische Atmosphäre in chemischen Labors. Für Wissenschaft und Medizin fertigt der Glasapparatebauer komplizierte Gebilde, die Säure und Hitze aushalten müssen. Am Gebläsebrenner formt er aus Glasröhren und -stäben die verschiedensten Gegenstände: Destillationskolben und Kühlschlangen für Versuchsanlagen, Flaschen oder auch kunstvoll gestaltete Ziergegenstände. Bei dieser Tätigkeit kommt es vor allem auf ruhige Hände und den sicheren Umgang mit Pinzette, Glasmesser und diversen Messgeräten an.



Kunstfertige Verarbeitung

Das oft hauchdünne Material muss mit großer Sorgfalt bearbeitet werden. Wer kunsthandwerkliche Fähigkeiten und Geduld mitbringt, dazu gern im Sitzen und selbstständig arbeitet, findet hier ein interessantes Aufgabengebiet.



Voraussetzungen

Berufsanwärter sollten vor allem technisches Verständnis und handwerkliches Geschick mitbringen. Kreatives Denken und Eigeninitiative sind von Vorteil. Die ersten Handgriffe mit heißem Glas sind häufig schwierig. Hier ist also Ausdauer und Disziplin gefragt.
Klar sollte einem auch sein, dass der Beruf selten ist – was bedeutet, man sollte räumlich flexibel sein.

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre